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Neuer Lärmschutzbereich gemäß Fluglärmgesetz
 
 
 

Das Land Nordrhein-Westfalen hat den Lärmschutz für die Anwohnerinnen und Anwohner des Flughafens Düsseldorf am 25. Oktober 2011 neu geregelt. In einer Rechtsverordnung wurde ein neuer Lärmschutzbereich festgelegt. Grundlage dafür ist das im Juni 2007 novellierte Fluglärmschutzgesetz.

Der Lärmschutzbereich untergliedert sich in Abhängigkeit von der Lärmbelastung in zwei Tagschutzzonen und eine Nachtschutzzone. In der Tagschutzzone 1 ist der Flughafenbetreiber verpflichtet, die Kosten für Maßnahmen zum passiven Schallschutz, wie zum Beispiel Schallschutzfenster zu tragen. In der Nachtschutzzone sind neben den Kosten für Schallschutzfenster in den Schlafräumen noch die Kosten für Belüftungseinrichtungen für Schlafräume zu erstatten. Zudem tragen die neuen Lärmschutzzonen, die auch Bauverbote vorsehen, zu einer vorausschauenden Siedlungsplanung bei, um künftigen Lärmkonflikten in der Umgebung des Flugplatzes vorzubeugen.
Anwohner des Düsseldorfer Flughafens können sich bei der Bezirksregierung Düsseldorf erkundigen, ob ihr Grundstück in einer Lärmschutzzone gemäß Fluglärmgesetz liegt und ob Ansprüche auf Bezuschussung von Schallschutzmaßnahmen geltend gemacht werden können.

 

Kontakt:
Bezirksregierung Düsseldorf
Dezernat 35
Cecilienallee 2
40474 Düsseldorf

Telefon: 0211-475-0
E-Mail: poststelle@bezreg-duesseldorf.nrw.de
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Das laufende Lärmschutzprogramm des Flughafens bleibt von den im Fluglärmgesetz getroffenen Regelungen übrigens unberührt und wird gemäß der dafür vorgesehenen Fristen weiterbetrieben. Das Schallschutzprogramm des Flughafens resultiert aus dessen Betriebsgenehmigung. Die Antragsfrist endet am 7. Juli 2014. Die per Rechtsverordnung festgelegten Regelungen gemäß Fluglärmgesetz bestehen parallel dazu.

Grundsätzlich werden Schallschutzmaßnahmen nur einmalig pro Objekt bezuschusst, unabhängig davon, ob man das Schallschutzprogramm des Flughafens in Anspruch nimmt oder Ansprüche gemäß Fluglärmgesetz bei der Bezirksregierung geltend machen möchte.

Es kann aber sinnvoll sein, sich zuerst an den Flughafen zu wenden. Gemäß den Regelungen des Schallschutzprogramms des Flughafens werden notwendige bauliche Schallschutzmaßnahmen vollumfänglich erstattet. Deshalb kann es für Anspruchsberechtigte bis zum Auslaufen des derzeit laufenden Schallschutzprogramms des Flughafens besser sein, dieses in Anspruch zu nehmen.

Informationen zum Schallschutzprogramm des Flughafens erhalten Sie hier oder beim Nachbarschaftsteam des Airport Bürgerbüros.