Tour de l’aéroport DUS

Rennradfahrer

Einstimmung auf den Grand Départ

Zwei Monate vor dem Grand Départ in Düsseldorf drehte sich beim Airlebnis „Tour de l’aéroport DUS“ alles um das Fahrrad. Mit großem Bühnenprogramm, einer waghalsigen Hochseil-Show, prominenten Gästen aus der Radsportszene, vielen Aktivstationen und zwei Ausstellungen konnten sich die Besucher auf Düsseldorfs Sportereignis des Jahres einstimmen.

Hoch hinaus ging es an diesem Tag nicht nur für die Flugpassagiere – auch die Artisten der „Geschwister Weisheit“ wagten sich in luftige Höhen: Mitten im Terminal performten sie über den Köpfen der Zuschauer Europas größte Fahrrad-Hochseilshow. In zwölf Metern über dem Boden zeigten die zwölf Familienmitglieder waghalsige Akrobatik auf dem Rad – teilweise sogar zu fünft auf einmal!

Für Action war auch auf der Bühne gesorgt: So zeigte der ehemalige Welt- und Europameister im Kunstradfahren, Jens Schmitt, wie gut er sein Sportgerät beherrscht. Während sein Rad wie von allein seine Runden dreht, bewies er Balancefähigkeit und Eleganz, indem er auf dem Sattel oder Lenker turnte. Trial-Biker Daniel Rall, der einigen Besuchern vielleicht noch als Wettkönig von „Wetten, dass..?“ bekannt sein durfte, wo er Bierflaschen mit den Speichen seines Bikes öffnete, zeigte waghalsige Tricks und Stunts.

Bühnenprogramm mit prominenter Unterstützung

Als der Mann, der den Grand Départ nach Düsseldorf brachte, durfte Oberbürgermeister Thomas Geisel an diesem Tag nicht fehlen. Genauso wie Radsportlegende Dietrich „Didi“ Thurau, der mit seinem Erfolg bei der Tour de France 1977 den Radrennsport in Deutschland beliebt gemacht hat. Für musikalische Untermalung sorgte die Band „Die Pralinchen“ mit ihrer Tour-Hymne „Königsallee“.

Die unterschiedlichen Führungstrikots der Tour de France konnten sich die Besucher des Airlebnisses in einer Ausstellung anschauen. Eine weitere Ausstellung vom deutschen Fahrradmuseum beschäftigte sich mit 200 Jahren Fahrradgeschichte. Dabei wurden 21 Fahrräder aus unterschiedlichen Epochen gezeigt, etwa ein Tretkurbelrad von 1867, ein Hochrad von 1885 und ein Rennrad mit Holzfelgen aus den 1920er Jahren.

Zahlreiche Stationen rund ums Fahrradfahren ließen die Besucher aktiv werden. Beim virtuellen Radrennen am „Grand Départ“-Stand konnten sie etwa mithilfe einer Virtual-Reality-Brille die Düsseldorfer Touretappe nachfahren. An einer anderen Station traten sie an einer Carrerabahn mit Tretkraft gegeneinander an. Beim Slowbiking sollte eine Strecke so langsam wie möglich auf dem Rad zurückgelegt werden. Auch im Außenbereich warteten interessante Stationen auf die Besucher. Auf dem Parkplatz P11 konnten Sportliche wahlweise beim Sky Bike einen 13 Meter hohen Masten hinaufradeln oder im Looping Bike eine 360 Grad-Drehung vollführen.

 




So war Tour de l'aéroport DUS...

 

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