Dresden

Das Gesamtkunstwerk Dresden

Mit etwas über 500.000 Einwohnern ist Dresden die 11. größte Stadt in Deutschland. Als Hauptstadt von Sachsen misst sie sich dabei immer wieder mit Leipzig. Seinen Kosenamen „Elbflorenz“ hat Dresden durch seine barocke, teils mediterrane Architektur und seine besondere Lage im Elbtal bekommen. Die Stadt wurde 1945 gegen Kriegsende schwer zerstört. Dabei wurde Dresden auch in seinem Stolz schwer verletzt, eine der schönsten Städte Deutschlands zu sein – was ab und zu noch heute spürbar ist.

Das Wahrzeichen der Stadt ist die Frauenkirche, die größtenteils aus Privatgeldern nach ihrer Zerstörung seit 2005 wieder in neuem Glanz und voller Pracht zu sehen ist. Nicht weniger bekannt ist die Semper Oper, die 1841 errichtet wurde und in der der Komponist Richard Wagner zu einem der berühmtesten „Hausgötter“ zählt. Die barocken Bauten in der Altstadt sind zu Fuß leicht erreichbar, ebenso ist der Bahnhof sehr zentral gelegen. Der moderne Stadtteil ist mit Straßenbahnen und Bussen angebunden. 

Geschichte soweit das Auge reicht

Zwinger

Wenn die ersten Sonnenstrahlen auf der Elbe glitzern und die Silhouetten der mächtigen Altstadtgebäude aufleuchten, bleiben selbst die Einheimischen vor Staunen oft einen Moment stehen. Meistens sind die Besucher allerdings in der Überzahl – bis zu 10 Millionen kommen aus allen Teilen der Welt jährlich hierher. Fixpunkte einer jeden Stadterkundung sind neben der Frauenkirche auch die im „Kulturquartier“ gelegenen Bauten: der Zwinger, die Semperoper und das Residenzschloss, die Brühlsche Terrasse oder auch die Kreuzkirche.

Wer die Stadt darüber hinaus erkundet, erlebt ein neues „anderes“ Dresden, voller Vielfalt und buntem Treiben. In der Neustadt treffen schöne barocke Bürgerhäuser auf neue, modische Einkaufspassagen und interessante Museen. Die Stadt hat auch ihr eigenes Erich Kästner Museum, der hier gelebt hat. Etwas außerhalb gibt es ein besonders Fundstück für Karl May Fans – ein eigenes Museumsareal, das sich dem Leben des Schriftstellers und seinen Romanfiguren widmet. An schönen Tagen sind Fahrten auf dem Elbdampfer oder eine Fahrradtour entlang des Flusses ein besonders schönes Erlebnis. 

Highlight: Eine Aufführung in der Semperoper

Semperoper

Ob klassisch oder modern interpretiert – ein Besuch in der Semperoper in Dresden gehört sicherlich zu den Highlights eines jeden Besuchs. Eine Vielzahl an Veranstaltungsreihen mit unterschiedlichen musikalischen Themenschwerpunkten ist auf der Website des Hauses zu finden. In der Operngeschichte finden sich Namen wie Carl Maria von Weber, Richard Wagner und Richard Strauss wieder.

Klassische Hausmannskost

Die sächsische Küche ist stark von ihren angegrenzten Regionen beeinflusst worden und nur kaum an eindeutigen Merkmalen festzumachen. Oft werden zu den Hauptgerichten Soßen gereicht, reichliche Beilagen wie Kartoffel und Klöße sind keine Seltenheit. In vielen Haushalten war es lange Zeit üblich Sonntags einen klassischen Sonntagsbraten aufzutischen. Zum Essen trinkt man gerne lokales Bier, zum Beispiel Freiberger, Radeberger oder Wernesgrüner. Die Dresdner lieben aber auch ihre Mehlspeisen, so zum Beispiel die süße Eierschecke oder den Dresdner Stollen.

Von Dresden aus in die Region

Der Flughafen liegt nördlich der Stadt und ist öffentlich mit dem Bus oder der S-Bahn erreichbar. Der Hauptbahnhof fungiert als Drehkreuz der öffentlichen Verkehrsmittel (Straßenbahnen und Busse), sowie für den Fernverkehr mit der Bahn. Die nächste größere Stadt ist Leipzig und mit dem Zug in etwa 1,5 Stunden erreichbar.

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