Göteborg

Die lebendige Küstenstadt Göteborg wird nicht nur durch Skandinaviens größten Hafen und die vielen Kanäle, sondern auch aufgrund des üppigen Kulturangebots, den netten Einkaufsstraßen und die ansässige kreative Szene als das „Amsterdam der Schweden“ bezeichnet. Ein Spaziergang durch die zweitgrößte Stadt des Landes wird gezeichnet von pittoresker Jugendstil-Architektur, kleinen Brücken, grünen Gartenanlagen, hippen Cafés und vielen innovativen Geschäften. Göteborg ist ein kulturelles Zentrum mit Großstadtatmosphäre, das deutlich zum ländlich geprägten Umland kontrastiert. In der Natur Westschwedens lassen sich einzigartige Küstenlinien, Seen und Inseln hautnah erleben. Im Zentrum der Stadt befinden sich als Relikt der ursprünglichen Festungsanlage zahlreiche alte Bauwerke.

Aktivitäten

Göteborg Hafen

Der „Lippenstift“

Abgesehen von einem Spaziergang durch Göteborgs Innenstadt, lohnt sich beim ersten Besuch vor allem eine Kanal- und Hafenrundfahrt. Innerhalb von einer guten Stunde bekommt man auf diese Art und Weise einen hervorragenden Eindruck von der Stadt. Während der Rundfahrt erhascht man nicht nur einen Blick auf das Schiffsmuseum Maritiman, sondern bekommt auch das rot-weiße Hochhaus zu Gesicht, das man in Göteborg nur den „Lippenstift“ nennt. Ein beliebtes Ausflugsziel für die ganze Familie ist der größte Vergnügungspark Skandinaviens – mit seinen bunten Fahrgeschäften begeistert „Liseberg“ bereits seit 1923. Seit dem Jahre 2003 zusätzlich mit der weltweit steilsten Berg- und Talbahn ganz aus Holz. Einfach mal abschalten lässt es sich am besten im Slottsskogen. Die öffentlich zugängige Grünanlage verfügt über mehrere Cafés, einen Spielplatz, einen großen Teich und einen Tierpark. Hier kann die ganze Familie die Seele baumeln lassen.

Highlight: Göteborgs Stadtteil „Haga“

Vor über 350 Jahren wurde der Stadtteil „Haga“ als Göteborgs erste Vorstadt angelegt. Wo zunächst Holzhäuser ihr Dasein fristeten, findet man heute in beschaulicher Atmosphäre kleine Geschäfte, Boutiquen und Cafés. Nahezu alle liegen an der Haga Nygata und am nördlichen Ende des Järntorget. Angefangen bei Antiquitäten, Kinderspielzeug und Kinderbekleidung, Büchern, Schmuck, Geschenken und Einrichtungsgegenständen, bis hin zu Mode-, Schuh- und Second Hand-Geschäften findet man hier alles was das Herz begehrt. „Haga“ ist gemütlich, ruhig und weitgehend ohne Autoverkehr. Alles wirkt entspannter als in der geschäftigen Innenstadt zwischen Nordstan und Kungsportsplatsen und macht diesen Stadtteil gerade deshalb so besonders.

Kulinarisches

Die Seefahrerstadt Göteborg ist für ihre hervorragende Fisch- und Schalentiergastronomie bekannt und nicht zuletzt deshalb das kulinarische Zentrum Schwedens. Eine große Zahl kreativer Gourmetköche sorgt ständig für raffinierte Kreationen aus lokalen Produkten wie Wild, Fisch und Meeresfrüchten. Neben den fünf Restaurants, die mit Michelinstern ausgezeichnet wurden, gibt es unzählige angesagte Bistros und Bars. Beispielsweise das „Magnus & Magnus“ oder das gemütliche „Familjen“. Den wohl besten Kaffee des Landes bekommt man zusammen mit ausgezeichneten Kuchen und Sandwiches im „da Matteo“. Auch nicht verpassen sollte man die sogenannten „Korvkiosks“ – an den lokalen Würstchenbuden gibt es nämlich die Spezialität „Tunnbrodsrulle“, eine in Fladenbrot eingerollte Wurst mit Kartoffelbrei.

Weiterreise

Fjord

Von Göteborg ist es nur ein Katzensprung hinaus in die faszinierende Küstenregion Bohüslan mit etwa 1000 Inseln. Die lediglich zwei Stunden von Göteborg entfernten Koster-Inseln laden mit ihrer einzigartigen Küstenlandschaft und malerischen Fischerdörfern zu Fahrrad- und Kajaktouren ein. Westschweden verfügt über unzählige historische Herrenhäuser und Burgen, in denen teilweise auch übernachtet werden kann. Im Herbst kann man entlang der Westküste eine Schalentier-Reise unternehmen, bei der es sich um einen speziellen Bootsausflug handelt. Hierbei lernt man Wissenswertes über den Hummerfang.

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