Oslo

Die norwegische Hauptstadt Oslo ist eine der reichsten und somit auch teuersten Städte der Welt. In und rund um Oslo leben 1,9 Millionen Menschen, was ungefähr ein Drittel der norwegischen Bevölkerung ausmacht. Nicht zuletzt dank ihrer Architektur, vermittelt die Stadt einen sehr modernen Eindruck. Neben der norwegischen Nationalgalerie und dem Nationalmuseum für zeitgenössische Kunst, ist auch das dem norwegischen Maler Edvard Munch gewidmete Museum in Oslo beheimatet. Am Rande der Stadt begrüßt beim Osloer Fjord die Akrehus-Festung all jene Besucher, die vom Meer her kommen. Das mittelalterliche Schloss hat im Laufe der Geschichte einige Belagerungen überstanden, wurde im 17. Jahrhundert im Renaissance-Stil umgebaut und erzählt noch heute viel von der spannenden Geschichte Oslos.

Aktivitäten

Oslo Oper

Die Oper

Eines der neuesten Gebäude der Stadt und direkt am Hauptbahnhof gelegen, ist die Oper. Die große Besonderheit an dieser Oper ist, dass man auf deren Dach spazieren darf und somit einen herrlichen Ausblick auf das Meer bekommt. Stößt man bei der Begehung Oslos auf eine große Menschenansammlung mit gezückten Kameras, hat man vermutlich den Königspalast gefunden. Jeden Tag kann man hier zu einem bestimmten Zeitpunkt die Wachablösung in Augenschein nehmen. Gleichermaßen sehenswert ist das Kontiki-Museum, welches sich dem norwegischen Entdecker Thor Heyendahl widmet, der auf einem ca. 13 Meter langem Floss von Südamerika aus über den Pazifik segelte. Wer sich lieber an der frischen Luft aufhält, dem empfiehlt sich bei schönem Wetter ein Ausflug in den Vigeland Park. Insgesamt 212 Skulpturen aus den Händen des berühmtesten Bildhauers des Landes, Gustav Vigeland, sind dort ausgestellt. Ebenfalls attraktive Ausflugsziele sind mit „TusenFryd“ Norwegens größter Vergnügungspark und die berühmte Skisprungschanze „Holmenkollen“, von der man die beste Sicht über Oslo bekommt.

Highlight: Festivalstimmung über das ganze Jahr

Jedes Jahr aufs Neue lockt Oslo zahlreiche Fans unterschiedlicher Musikrichtungen auf ihre Musikfestivals. Das „Øyafestival“ ist Oslos größtes Musikfestival und findet jährlich im August statt. Vier Tage lang geben internationale Bands und Newcomer ihr Bestes. Seit 2014 findet es in grüner Umgebung im Tøyenpark statt, welcher vom Stadtzentrum aus hervorragend zu erreichen ist. Neben den musikalischen Highlights warten an den Ständen kulinarische Bio-Köstlichkeiten, Comicraritäten und Kleidung auf die Besucher. Eine Atmosphäre der ganz besonderen Art.

Darüber hinaus findet in Oslo seit über 20 Jahren jeden August das Jazzfestival statt – die Festivalkultur hat hier eben Tradition. Neue Bands lassen sich beim „Oslo World Music Festival“ entdecken. Etwas ausgefallener sind das internationale Kirchenmusik-Festival im März oder das „Inferno Metal Festival“ zur Osterzeit. Für welche Musikrichtung das Herz auch schlagen mag, in Oslo wird jeder Geschmack fündig!

Mehr über die Festivals in Oslo

Kulinarisches

Lachs, Krabben und brauner Ziegenkäse zum Frühstück? In Norwegen keine Seltenheit. Auch sonst legen die Norweger – egal ob in ihren vier Wänden, im Restaurant oder auf der Hütte – viel Wert auf regional produzierte Waren. Tagsüber trinkt man viel dünnen Filterkaffee und Tee, der besonders an kalten Wintertagen den Tag hindurch wärmt. Neben Fischen und Meeresfrüchten, sind auch Lamm und Schaf sehr beliebt und weit verbreitet. Ein bodenständiges und sehr typisches Alltagsgericht wäre zum Beispiel „Kjøttkaker“ - Hackfleischbällchen mit Soße, Erbsenpüree und Salzkartoffeln.

Weiterreise

Kopenhagen

Kopenhagen

Regelmäßige Fährverbindungen führen in die norddeutsche Hansestadt Kiel, die dänische Hauptstadt Kopenhagen und die Hafenstadt Frederikshavn, welche bei Urlaubern insbesondere wegen der sauberen Strände mit schwacher Brandung beliebt ist.

Nah am Wasser gebaut und dennoch nicht zum Weinen ist Kopenhagen. Das Zentrum der ältesten Monarchie Europas besticht durch seine zahlreichen Kanäle, Stadtstrände und Hafenbäder. Ein Besuch des sogenannten „Venedig des Nordes“ ist nur zu empfehlen, beheimatet Kopenhagen zudem noch den ältesten Vergnügungspark der Welt, den „Tivoli“.

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