Chinesische Mauer

Die Hauptstadt der Volksrepublik China

Ganze dreitausend Jahre Geschichte trägt die Hauptstadt Chinas auf ihren Schultern, und auch ihre Größe kann einen Erstbesucher schier sprachlos werden lassen. Ringförmig ziehen sich unendlich scheinende Bezirke um das Herz der Stadt. Die Stadtmitte gehört der Altstadt, hier befindet sich auch das touristische Zentrum Pekings.

Sightseeing in einer anderen Dimension

Verbotene Stadt

Peking ist ideal um in die Geschichte des Landes einzutauchen. Zahlreiche Museen und Tempel bieten Besuchern einen Einblick in vergangene Dynastien und das Leben in der Kaiserzeit. Ein Muss ist der Besuch der UNESCO geschützten Verbotenen Stadt – am besten mit Guide zumindest aber mit Audioguide. Nur so bekommt man einen Einblick in die bis ins Detail ausgefeilte Architektur des Areals, die stark mit Ideologie und Glaube verknüpft ist. Direkt vor dem Haupteingang liegt die Mitte der Stadt, der Tian’anmen-Platz, der als größter Platz der Welt gehandelt wird.

Chinesische Küche 

Zubereitung der Pekingente über offenem Feuer

Die Stadt ist ein kulinarisches Mekka. Natürlich steht ein Gericht zum Probieren an erster Stelle: die Peking-Ente. An jeder erdenklichen Ecke wir dieser Klassiker serviert. Aber nur ein Restaurant hat sich einen Ruf erarbeitet, der jeden Tag Touristen und Prominente aus aller Welt zu Pilgerern macht: Li Qun. Im unscheinbaren Gebäude mitten in einem der unzähligen Hutongs brät der Meister das Geflügel über offenem Feuer während seine Hilfsköche die dazu servierten Pfannkuchen zubereiten und das Gemüse putzen. An den Wänden hängen als Auszeichnung etliche Fotos von Politikern und Stars und Sternchen.

Highlight: Im Motorradgespann durch die Hutongs

Wer das alte Peking hautnah erleben will, sollte eine Hutong Tour buchen. Hutongs sind kleine Wohnviertel mit winzigen Häusern und engen Gassen, manchmal so eng, dass man nicht mit einem Auto hindurchfahren kann. Immer mehr dieser klassischen Wohnviertel fallen Sanierungsarbeiten zum Opfer denn die Stadt wächst weiter, und die Flächen der Innenstadt sind bei Investoren heiß begehrt. Schon jetzt gibt es modernisierte Hutongs, die Geschäfte und Restaurants beherbergen. Aber gleich daneben findet man das wahre Leben Pekings, in der die Bewohner in kleinen Anbauten Streetfood brutzeln, Kleider nähen und Kinder auf der Straße spielen.

Eine der besten Möglichkeiten Hutongs hautnah zu erleben ist mit einem ausgefallenen Tour-Anbieter, der geführte Fahrten mit einem Motorradgespann im Programm hat und das sogar auf Deutsch.

➜ Weitere Infos zum Tour-Anbieter

Von der Stadt in die umliegende Natur

Chinesische Mauer

Auch wer eigentlich nur einen Aufenthalt in der Stadt geplant hat, kommt um den Besuch eines nahes Highlight nicht herum: Die Chinesische Mauer. Das Örtchen Mutianyu zum Beispiel liegt nur etwa 1,5 Stunden Fahrtzeit von der Innenstadt Pekings entfernt - und am Fusse der Chinesischen Mauer. Das Bauwerk erstreckt sich auf einer Gesamtlänge von fast 9000 Kilometern, die Luftliniendistanz zwischen Berlin und New York ist erheblich kürzer! Die Chinesische Mauer gehört zum UNESCO Weltkulturerbe und wird als eines der neuen Weltwunder bezeichnet. Einst diente sie als Schutzwall vor den Eindringlingen ins chinesische Kaiserreich. In Mutianyu gelangt man per Seilbahn oder zu Fuß hoch hinauf. Bei klarer Sicht ist der Verlauf der Mauer kilometerweit zusehen, wie eine Schlange schmiegt sie sich an die umliegende Berge. Wer wieder hinab will, hat neben der Seilbahn noch eine zweite, lustige Art nach unten zu kommen: per schneller Fahrt mit einem Bob!

Wer an der Weitereise nach Shanghai interessiert ist, sollte mit dem Zug fahren. Je nach Verbindung benötigt man für die rund 1.200 Kilometer nur rund 4,5 Stunden - und bekommt damit einen tollen Einblick der Landschaft zwischen den gigantischen Metropolen.

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