Strand und Meer

Garten Eden im Indischen Ozean

Weiße Sandstrände, strahlender Sonnenschein und himmelblaues Meer wohin das Auge reicht. Mitten im Indischen Ozean liegt mit den Seychellen das Paradies auf Erden. Zwischen Afrika, Madagaskar und Mauritius erstrahlt der Inselstaat in seiner ganzen Pracht. Insgesamt besteht die Republik aus 115 Inseln, welche erst seit dem 18. Jahrhundert bewohnt werden. Vornehmlich Briten und Franzosen haben hier ihre Spuren hinterlassen. Heute werden die Seychellen von etwas mehr als 80.000 Menschen bewohnt, deren Amtssprachen Englisch und Französisch sind. Ein Großteil lebt auf der Hauptinsel Mahé, auf der sich auch die Hauptstadt Victoria samt Flughafen befindet.

Neben der beeindruckenden, teilweise noch unberührten Natur mit hohen Palmen und traumhaften Sandstränden, wachsen auf den Inseln des Archipels diverse exotische Früchte und Gewürze. Der Beiname „Garten Eden“ kommt nicht von ungefähr. Wer seine freie Zeit im Urlaub gerne unter Wasser verbringt, kann sich auf den Seychellen vor Schnorchel- und Tauchmöglichkeiten kaum retten. Das kristallklare Wasser bietet die besten Voraussetzungen.

Aktivitäten

Wenn Sie Ihren Urlaub auf den Seychellen verbringen, sollten Sie unbedingt mehrere Inseln besuchen. Die drei Hauptinseln Mahé, Praslin und La Digue sollten auf jeden Fall dabei sein. Auf der größten Insel Mahé kann man im Botanischen Garten entspannen und kreolische Restaurants ausprobieren. Auf Praslin, der zweitgrößten Insel, befinden sich mit Anse Lazio und Anse Georgette zwei der offiziell zehn besten Strände der Welt. Der berühmteste Strand Anse Source D’Argent befindet sich auf La Digue.

Kletterwütige sollten dem höchsten Felsen der Seychellen einen Besuch abstatten. Der 40 Meter hohe Monolit ist leicht zu erklimmen und verspricht einen atemberaubenden Blick.

Als Geheimtipp gilt die kleine Insel Cousine, die sich im Besitz einer Umweltorganisation befindet. Touristen dürfen diese nur vormittags und gegen Bares betreten, was aber aufgrund einer inkludierten Führung und der zahlreichen seltenen Vogelarten absolut empfehlenswert ist.

Highlight: Naturpark „Vallée de Mai“

Coco de Mer

Die größte Nuss der Welt: Coco de Mer. © Roland E. Jung

Der Naturpark „Vallée de Mai“ ist der berühmteste der Seychellen. Bekannt wurde er aufgrund der dort vorkommenden „Coco de Mer“ – der mit Abstand größten Kokusnuss der Welt. Diese wird nämlich von den Besuchern bewundert und ihr verdankt der Nationalpark seinen Schutz als Weltnaturerbe der UNESCO, die 1983 das Vallée de Mai als „hervorragendes Beispiel eines charakteristischen Palmenwaldes der Seychellen“ anerkannte. In dem Dschungelgebiet kann man den Spuren der Urzeit folgen und alle sechs auf den Seychellen vorkommenden Palmenarten sehen. Ebenso ist im Vallée de Mai der seltene schwarze Papagei zu finden, den es inzwischen nur noch hier und in einer Unterart auf Madagaskar gibt.

Kulinarisches

Obst und Gemüse

Es dürfte kaum überraschen, dass die kreolische Küche auf Fisch, Reis und Gemüse basiert. Doch auch allerlei Früchte finden ihren Weg in die schmackhaften Gerichte. Ein klassisches Mahl ist das Fisch- oder Oktopus-Curry. Doch auch in den BBQ’s der Seychellois zeigt sich deren überraschende Bandbreite und ausgezeichnete Kochkunst. Dieses sollte man sich keinesfalls entgehen lassen, beispielsweise im Anschluss an einen ganztägigen Schnorchelausflug. Alternativ empfiehlt sich der fangfrische und gegrillte Fisch als Highlight.

Weiterreise

Via Fähre erreicht man mühelos die Inseln Mahé, Praslin und La Digue. Eine Überfahrt von Mahé nach Praslin dauert ungefähr eine Stunde und von Praslin nach La Digue geschätzte 20 Minuten. Je nach Aufenthaltsort und Ankunftszeit sollte man bei dem Besuch von den kleineren Inseln eine Übernachtung dort einplanen. Tauchern empfiehlt sich eine Visite der kleinen Insel St. Pierre an, welche einen paradisischen Tauchplatz im Herzen des Curieuse Marine Parks beherbergt. Mit dem Boot ist das winzige Eiland von der Côte d’Or aus in nur wenigen Minuten erreichbar. Hier lassen sich bei einer Tauchtiefe von maximal 12 Metern üppige Fischschwärme bestaunen.

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