Der Merlion

Modernes Asien mit europäischen Wurzeln

Viele Jahre war Singapur als der praktische Stopover-Flughafen Asiens bekannt, als ein Ort, der ein bisschen zu steril war um interessant für einen längeren Aufenthalt zu sein. Doch dies ist schon lange Vergangenheit: Die Metropole ist nun der Ort, in dem man Asien konzentriert erleben kann, in dem sich die Einflüsse des Westens und Ostens mischen – und das sehr gut organisiert. Singapur, 1819 von der East India Company als britische Kolonie auf mehreren Inseln als Handelsposten aufgebaut, hat heute einen der weltgrößten Häfen, ist einer der größten Finanzplätze der Welt und bietet den etwa 5,5 Millionen Einwohnern und jährlich über 11 Millionen Touristen ein vielfältiges Angebot. Sportliche Großveranstaltungen wie der Singapur Marathon und das Formel-1-Nacht-Rennen ziehen jedes Jahr viele Besucher an und unzählige Shoppingbezirke (Orchid Road, Suntec City) bieten die ganze Bandbreite von billigen bis luxuriösen Waren an. Für viele Touristen ist die Hauptattraktion des Stadtstaats das legendäre singapurische Essen. Hier vermischen sich die Küchen aus allen Ecken Asiens zu einem genussvollen, und gleichzeitig günstigen Mix.

Das sollten Sie gesehen haben

Gardens by the Bay

Zum Pflichtprogramm Singapurs gehören die  wunderschönen Gärten. Die futuristisch gestalteten „Gardens by the Bay“ entführen den Besucher in eine andere Welt - besonders am Abend, wenn eine Sound- und Lightshow die Pflanzenwelten illuminiert. Im „National Orchid Garden“ kann man außergewöhnliche Züchtungen in einer bezaubernden Umgebung bestaunen. Wer mit Kindern unterwegs ist, darf den Zoo nicht verpassen. Insbesondere die „Night Safari“ wird hochgelobt. Für diejenigen, die sich einen perfekten Überblick über die Stadt verschaffen wollen, gibt es zwei Empfehlungen. Das Riesenrad „Singapore Flyer“ ist ein Wahrzeichen der Stadt. Noch etwas höher kommt man im „Marina Bay Sands Skypark“. Als Hotelgast kann man dort auch im welthöchsten Infinity Pool seine Bahnen ziehen - spektakuläre Fotos sind in beiden Fällen garantiert.

Highlight: Der Ursprung Singapurs

Chinatown in Singapur

© ronniechua - Fotolia.com

In Chinatown begann die Geschichte Singapurs als Handelsort. Heute ist der etwa 2 Quadratkilometer große Stadtteil einer der Hauptanziehungspunkte der Stadt: Einerseits wegen der Architektur, in der sich chinesische mit italienischen und klassizistischen Elementen mischen, und andererseits wegen der buddhistischen und hinduistischen Tempel und Moscheen, die man hier besichtigen kann. Das „Chinatown Heritage Centre“ liegt innerhalb drei schön restaurierter Häuser an der Pagoda Street und  zeigt die bewegte Vergangenheit von Chinatown.

Zum Chinatown Heritage Centre

Die Küche Asiens

Laksa Suppe

Essen ist ein wichtiges Element der Kultur Singapurs. Durch die vielfältigen Einflüsse aus Asien, Europa und Ozeanien und die hohe Wertschätzung guten Essens werden die höchsten Ansprüche befriedigt - ganz egal ob man in den teuersten Sterne-Restaurants oder für wenige Euro in einem der unzähligen „Hawker Centres“ speist. Letztere sind eine Ansammlungen kleiner Garküchen, die man in bestimmten Straßen und den Untergeschossen von Einkaufszentren findet.  Regionale Spezialitäten sind die scharfe Laksa-Nudel-Suppe auf Basis von Koksmilch und Chili, zartes Hühnerfleisch an duftendem Reis, oft mit einer Chilisauce serviert oder Satay-Spieße und Chicken Rice.

Das Tor zu Südostasien

Petronas Towers in Kuala Lumpur

Kuala Lumpur ist quasi um die Ecke

Singapur ist ein bekanntes Stopoverziel – über 130 Destinationen werden direkt vom Changi Airport angesteuert. Doch man muss gar nicht weit fliegen: Ganz in der Nähe bieten sich die Strände Malaysias und der indonesischen Inselwelt zum Kontrastprogramm der Metropole an. Und wer nur ein paar Stunden Wartezeit am Flughafen abzusitzen hat, ist ebenfalls im Glück: Mit einem Swimmingpool, Massagesalons und Kinos ist der Airport eine Attraktion für sich.







Anzeige

Newsletter