Varadero Strand Oldtimer

Im 16. Jahrhundert wurde Varadero von den spanischen Eroberern als Trockendock genutzt, die gleichnamige Stadt entstand allerdings erst im 19. Jahrhundert als Urlaubsort, zunächst für reiche Kubaner und ab den 1920er Jahren auch US-Amerikaner. Mit dem Boom des Massentourismus in den 50er und 60er Jahren wurde Varadero zu einem Zentrum der kubanischen Musik und Kulturszene. Heutzutage sehen nicht wenige Menschen im Strand von Varadero einen der besten Strände weltweit. Und dies mit guten Grund: Der glitzernde weiße Sand, die kühle tropische Brise und das stille Atlantikwasser sprechen für sich. Doch nicht nur für Strandurlauber, sondern auch für Abenteuerlustige, hat Varadero einiges zu bieten. Wasserratten kommen beim Tauchen, Segeln oder dem Schwimmen mit Delfinen ganz auf ihre Kosten. Auf der nahegelegenen Halbinsel Zapata wartet das größte Feuchtgebietsreservat der Karibik darauf entdeckt zu werden. Für eine kulturelle Abwechslung lässt sich die Stadt Matanzas besuchen. Ihr Ruf, das “Athen von Kuba” zu sein, entstand durch die Vielfalt an europäischen Poeten und Schriftstellern, die Mitte des 19. Jahrhunderts hier lebten. Zu den ältesten und beliebtesten Touristenattraktionen Kubas zählen die Bellamar Caves, ein eindrucksvolles unterirdisches Höhlensystem.

Aktivitäten

Oldtimer auf Kuba

Typischer Oldtimer auf Kuba

Neben den Aktivitäten am und im Wasser, wie Bootstouren, Schnorcheln, Tauchen, Segeln oder dem Schwimmen mit Delfinen, kann man auf einer Oldtimertour die Sehenswürdigkeiten Kubas in einem der altehrwürdigen Vehikel erkunden. An der Cárdenas-Bucht gelegen, findet man die gleichnamige Stadt, welche bewundernd die Stadt der Ersten genannt wird, da hier viele bedeutende Geschehnisse ihren Ausgangspunkt nahmen. Beispielweise das erste Hissen der kubanischen Flagge. Ein ungewöhnlicher Ausflug ist der Besuch der Boca de Guamà, Kubas größter Krokodilfarm, wo einem beim Anblick schnappender Riesenkrokodile, Leguane und verschiedenster Arten heimischer Echsen der Atem stockt. Wer möchte, kann aber auch eine Partie Golf spielen oder eine Shoppingtour im International Centre einlegen, einer Mall mit über 100 Geschäften.

Highlight: Ein Ausflug nach Havanna

Havanna

Havanna

Ein Hingucker ist sicherlich der lange, feine weiße Sandstrand mit dem türkisenen Meer – Karibikfeeling pur. Ein weiteres Highlight Kubas sollte man auf keinen Fall verpassen: Havanna. Bröckelnde Kolonialbauten aus dem 16. und 17. Jahrhundert, die Festungen La Cabana und El Morro, die berühmte Uferstraße Malecón, vorbeifahrende Oldtimer und das Leben in den Gassen und auf den Plätzen machen den Charme der Karibik-Metropole aus. Die Hauptstadt Kubas ist ungefähr 140 Kilometer von Varadero entfernt und kann auch im Rahmen eines Tagesausflugs besucht werden.

Mehr Informationen über Havanna

Kulinarisches

In der kubanischen Küche finden sich afrikanische, spanische, italienische und karibische Einflüsse. Meeresfrüchte wie Fische und Shrimps sind aufgrund der geografischen Lage sehr beliebt. Neben verschiedenen Gemüsesorten werden gerne Hülsenfrüchte gegessen, aber auch Kartoffeln, Süßkartoffeln, Mais, Reis, rote Bohnen oder Kochbananen. Tropische Früchte gehören ebenfalls dazu, ebenso Gewürze wie Chili, Knoblauch oder Oregano. Typische Gerichte sind Arroz con pollo (Reis mit Hühnerfleisch), gegrilltes Hähnchen, Arroz congrí (Reisgericht mit roten Bohnen) oder kubanische Sandwiches. Probieren sollte man auch kubanischen Kaffee, den berühmten kubanischen Rum sowie die Cocktails Mojito, Daiquiri oder Cuba Libre.

Weiterreise

Sancti Spiritus auf Kuba

Sancti Spiritus

Nicht nur Kubas Hauptstadt Havanna ist einen Abstecher wert. In die andere Richtung, etwa 150 Kilometer südöstlich von Varadero liegt Santa Clara mit dem Che Guevara Memorial. Von hier aus ist es nicht mehr weit bis zur Stadt Trinidad an der Südküste Kubas, die wegen ihrer vielen prächtigen Kolonialbauten zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Nicht weit entfernt von Trinidad liegen die sehenswerten Städte Cienfuegos und Sancti Spiritus. In zuletzt genannter Stadt findet man nicht nur die weltbekannten Oldtimer, sondern auch viele Kolonialbauten, die das Stadtbild prägen. Diese wunderschöne alte Stadt wurde 1514 am Fluss Tuinucu gegründet, aber 1822 an das Ufer des Yayabo Flusses verlegt – inmitten einer fruchtbaren Landschaft. Wer von Stränden noch nicht genug hat, kann einen Ausflug nach Cayo Largo del Sur unternehmen, einer Insel im Süden Kubas mit schneeweißen Bilderbuchstränden und Palmen.

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