Warschau Skyline

Eine Mischung aus Vergangenheit und Moderne

Warschau ist eine Millionenmetropole und die Hauptstadt Polens. Zugleich ist sie Finanzzentrum und eine Mischung aus Vergangenheit und Moderne. Letzteres wird besonders deutlich, wenn man vom geschäftigen Zentrum mit seinen neuen Wolkenkratzern, den großen Einkaufshallen, den alten sozialistischen Bauten und breiten Straßen in die historische Altstadt und ihre kleinen Gassen zieht. Nach der fast kompletten Zerstörung im zweiten Weltkrieg hat sich die Stadt ständig weiterentwickelt - viele alte Gebäude aus dieser Zeit wurden aufwändig rekonstruiert. An die tragische Geschichte wird vielerorts erinnert.

Sehenswertes

Warschau Kulturpalast

Kulturpalast

Am schönsten ist ein Start in Warschau mit einem Blick von oben. Vom alles überragenden Kulturpalast - dem Wahrzeichen der Stadt - kann man in einen der beiden Fahrstühle steigen und auf eine Aussichtsplattform in den 30. Stock fahren. Wieder unten erreicht man zu Fuß die modernere Innenstadt mit allerlei Shoppingmöglichkeiten und kleinen Cafés. Entlang der sozialistisch geprägten Architektur schwebt der Geist der alten Zeit mit.  Etwas weiter lohnt sich ein Spaziergang auf der „Nowy Swiat“, einer historischen Straße und Teil des bekannten Warschauer Königswegs, bis zur restaurierten Altstadt. Auf dem Weg und nur ein paar Seitenstraßen entfernt liegt das schöne „Fryderyk Chopin Museum“.

Highlight: Das Museum des Warschauer Aufstandes

Das Museum des Warschauer Aufstandes

Bilder des Aufstands

Ein Museum sollte ein jeder während seines Aufenthalts in Warschau besuchen: das Museum des Warschauer Aufstands. Die beeindruckende und nachdenklich machende Ausstellung zog 2004 in ein stillgelegtes Straßenbahn-Elektrizitätswerk – und führt die Besucher durch die Schreckenszeit des Naziregimes und deren Besatzung der Stadt.
Die Exponate sind zum großen Teil audiovisuell und multimedial aufbereitet und veranschaulichen auf authentische Art und Weise die Kraft der Bevölkerung, die sich gegen den Terror einzusetzen wusste. Ein ergreifender Besuch für jeden Gast.

Kulinarisches

Als moderne Metropole beherbergt Warschau natürlich sämtliche Küchen dieser Welt  - und unzählige erstklassige internationale Restaurants. Das wahre kulinarische Herz der Stadt allerdings schlägt für die polnische Küche.  Wer gern authentisch isst, kommt an einem Besuch der vielen „Milchbars“ nicht vorbei. Hier kommen im einfachen Imbiss-Stil landestypische Gerichte auf den Tisch: die süßen oder herzhaft gefüllten Teigtaschen namens Pierogi, köstliche Eintöpfe wie dem Bigos oder deftige Fleischgerichte, oder die Spezialität Warschaus, gebratene Ente mit Äpfeln und Klößen (kaczka z jabłkiem).

Umgebung

Pułtusk

Pułtusk

In der unmittelbaren Umgebung finden sich wahre Schätze – direkt an Warschau grenzt der Nationalpark „Puszcza Kampinoska“, ein regelrechter Urwald, in dem auch heute noch Elche und andere geschützte Tierarten leben. Etwa 50 der imposanten Sumpfhirsche leben im Reservat, zusammen mit Luchsen, Bibern, Schwarzstörchen und weiteren mehr als 100 geschützten Tierarten. Der riesige Urwald trägt seit 1959 den höchsten internationalen Schutzstatus eines Nationalparks und steht auf der Unesco-Liste der Biosphärenreservate. 60 Kilometer von Warschau entfernt liegt eine der schönsten Kleinstädte Polens: Pułtusk, das auf eine tausendjährige Geschichte zurück blickt und sich selber Venedig Masoviens nennt.

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