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FlughafenDüsseldorf lehnt geplantes Ende der Testpflicht für Einreisende ausRisikogebieten ab

Die Gesundheitsminister aus Bund und Ländern planen den Ausstieg aus der bisherigen Testpflicht-Strategie. Sie wollen ab dem 15. September bzw. zum 1. Oktober die verpflichtenden Tests für Reiserückkehrer aus Risikogebieten einstellen und durch die Anordnung einer pauschalen Quarantäne ersetzen.

Zum Vorhaben der Gesundheitsminister sagt Thomas Schnalke, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Düsseldorf GmbH und Präsidiumsmitglied des Bundesverbands der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL): „Wir bedauern die Pläne der Politik und sehen keine Veranlassung, eine Testpflicht für Einreisende aus Risikogebieten in eine Quarantänepflicht umzuwandeln. Aus unserer Sicht wäre dies ein falsches Signal an die Passagiere und ein Rückschlag für die gesamte Luftverkehrsbranche. Gemeinsam mit den zuständigen Behörden und unseren Partnern haben wir seit Juli die Infrastruktur für ein leistungsstarkes Corona-Testzentrum am Flughafen Düsseldorf geschaffen. Davon haben allein seit dem 1. August über 30.000 Passagiere profitiert. Es wäre bedauerlich, wenn Einreisende aus Risikogebieten künftig nicht mehr die Möglichkeit erhalten, ihre Quarantäne durch einen Test am Airport zu verkürzen.“

Im Luftverkehr hat der Schutz der Gesundheit von Passagieren und Beschäftigten oberste Priorität. Das Corona-Testzentrum am Flughafen Düsseldorf ist behördlich angeordnet durch das Gesundheitsministerium des Landes Nordrhein-Westfalen. Die Tests führt medizinisches Personal durch, das im Auftrag der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein (KVNO) arbeitet.

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