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Flughafen Düsseldorf: Statement Thomas Schnalke, CEO, zu den Unregelmäßigkeiten von Pegasus Airlines in der Passagierabfertigung

Der Düsseldorfer Airport hat sich sehr gewissenhaft auf diesen Sommer unter Corona-Bedingungen vorbereitet. Unsere Mitarbeiter tun alles dafür, dass unsere Passagiere auch unter diesen besonderen Umständen unbesorgt von DUS reisen können. Entsprechend verlief der Ferienstart in NRW mit rund 50 Prozent des Verkehrs im Vergleich zu 2019 an unserem Flughafen für 98 Prozent der Passagiere reibungslos.

Umso mehr bedauern wir, dass die Fluggesellschaft Pegasus aus Gründen des Personalmangels am vergangenen Freitag und Samstag nicht in der Lage war, ihre ab Düsseldorf vorgesehenen Türkeiflüge planmäßig und vollumfänglich abzufertigen. Sie trägt auch die Verantwortung dafür, dass die Passagiere der betroffenen Flüge lange Wartezeiten hinzunehmen hatten und vor Ort unzureichend informiert wurden.

Der Flughafen Düsseldorf kann auf diese Abläufe keinen Einfluss nehmen. Seit jeher gilt die Arbeitsteilung, dass die Airlines für die operativen Handling-Prozesse verantwortlich sind, und der Flughafen die nötige Infrastruktur zur Verfügung stellt. Das haben wir getan: Wir haben Pegasus am Freitag eine ganze Sektion von insgesamt 14 Schaltern mit über 1000 qm Wartefläche bereitgestellt. Leider hatte die Airline nicht in ausreichendem Maße bzw. zeitweise gar kein Personal, um diese Schalter zu besetzen. Und leider war kein Vertreter der Airline vor Ort, um mit den Passagieren zu kommunizieren. Das ist nicht akzeptabel und eine Ausnahmesituation, die in meiner Zeit am Düsseldorfer Flughafen noch nie vorgekommen ist. Die Versäumnisse von Pegasus Airlines werden Folgen haben. Ich mache mir große Sorgen um die operative Handlungsfähigkeit dieser Fluggesellschaft. Aktuell vermitteln wir Gespräche mit Dienstleistern, die Pegasus unterstützten können. Aber eine Airline, die von und nach Düsseldorf fliegt, muss ihren operativen Verpflichtungen nachkommen. Sonst gehört sie nicht an unseren Airport. Der Flughafen Düsseldorf prüft aktuell den ihm entstandenen Schaden und behält sich rechtliche Schritte gegen Pegasus Airlines vor.
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