Streik des Sicherheitspersonals am Düsseldorfer Airport: Rund die Hälfte der Flüge findet statt

Trotz des ganztägigen Streiks des Sicherheitspersonals, zu dem die Gewerkschaft Verdi aufgerufen hatte, konnten heute etwa 130 Flüge am Düsseldorfer Airport stattfinden. Dies entspricht etwa der Hälfte der regulär geplanten Flugbewegungen.

Die meisten der gestrichenen Flüge wurden bereits im Vorfeld des Streiks annulliert. Mit Betriebsbeginn mussten sich die Fluggäste daher nur vereinzelt auf Verzögerungen bei der Passagierkontrolle einstellen. Auch die Personal- und Warenkontrolle sowie weitere Sicherheitsdienstleistungen waren vom Streik betroffen.

Die Situation am Airport war durchgehend entspannt – im vergleichs-weise leeren Terminal kam es nicht zu längeren Warteschlangen. Die Airlines hatten bereits vorab über die Flugverlegungen bzw. -streichungen informiert, so dass die betroffenen Passagiere gar nicht erst zum Airport anreisten. Insgesamt haben die Fluggesellschaften heute rund 140 Flüge von und nach Düsseldorf gestrichen.
Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hatte ihre Mitglieder am Düsseldorfer Flughafen zu Arbeitsniederlegungen in der Zeit von 3:00 bis 24:00 Uhr aufgerufen.

Auch nach Ende des Streiks wird es am morgigen Mittwoch zu Auswirkungen im Flugverkehr kommen. Allen Fluggästen, die am morgigen Mittwoch ab Düsseldorf starten, wird daher dringend empfohlen, sich vor Reiseantritt über den aktuellen Status ihres Fluges bei der Airline oder dem Reiseveranstalter zu informieren. Darüber hinaus erhalten Reisende auch Informationen auf der Homepage des Flughafens.

Die Passagierkontrolle ist eine hoheitliche Sicherheitsaufgabe des Staates. Das Personal an den Passagierkontrollstellen, die so genannten Luftsicherheitsassistenten, sind Angestellte eines privaten Sicherheitsdienstleisters, die im Auftrag der Bundespolizei die Kontrollen der Fluggäste übernehmen. Die Kontrolle von Mitarbeitern und Waren an der Luftsicherheitsgrenze ist Aufgabe des Flughafenbetreibers und wird von einem Dienstleister übernommen.

Der Flughafen ist nicht Tarifpartner, sondern lediglich die Arbeitsstätte, an der der Arbeitskampf ausgetragen wird.

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