Anzeige

Streik des Sicherheitspersonals: Situation im Terminal weiterhin entspannt; rund 370 Flüge gestrichen (Stand: 16:45 Uhr)

10. Januar 2019

Streik des Sicherheitspersonals: Situation im Terminal weiterhin entspannt; rund 370 Flüge gestrichen (Stand: 16:45 Uhr)

Aufgrund eines ganztägigen Streiks des Sicherheitspersonals, zu dem die Gewerkschaft Verdi aufgerufen hatte, ist es heute am Düsseldorfer Flughafen zu Beeinträchtigungen des Flug- und Abfertigungsbetriebs gekommen. Mit Betriebsbeginn mussten sich die Fluggäste seit 6:00 Uhr auf erhebliche Verzögerungen bei der Passagierkontrolle einstellen. Die Situation im Terminal ist aber weiterhin entspannt. Insgesamt haben die Airlines für heute rund 200 Abflüge und etwa 170 Ankünfte von und nach Düsseldorf gestrichen. Ursprünglich hatte der Flughafen heute 580 Flugbewegungen erwartet.

Der Zugang zu den Gates im Sicherheitsbereich erfolgte über den gesamten Tag zentral über den Flugsteig B. Trotz längerer Wartezeiten war die Situation im Terminal den Tag über ruhig. Die wartenden Fluggäste verhielten sich durchweg vorbildlich und diszipliniert. Servicekräfte des Airports informierten regelmäßig über die aktuelle Sachlage und versorgten die Passagiere mit Getränken. Für zusätzliche Sitzmöglichkeiten im Terminal wurde gesorgt. Ein Betreuungspunkt für Fluggäste wurde eingerichtet. Die Besucherterrasse blieb heute geschlossen.

Der Streik soll nach Angaben der Gewerkschaft bis 24:00 Uhr andauern. Alle Passagiere, die heute noch einen Flug ab Düsseldorf geplant haben, werden daher weiterhin gebeten, sich vor Anreise zum Flughafen bei ihrer Fluggesellschaft oder dem Reiseveranstalter über den aktuellen Stand ihres Fluges zu informieren. Die Passagiere werden zudem gebeten, frühzeitig zum Flughafen zu kommen und ihr Handgepäck auf das Nötigste zu reduzieren, um die Kontrollen zu beschleunigen. Im Rahmen der verfügbaren Kapazitäten wird Handgepäck durch die Airlines eingecheckt.

Die Passagierkontrolle ist eine hoheitliche Sicherheitsaufgabe des Staates. Das Personal an den Passagierkontrollstellen, die so genannten Luftsicherheitsassistenten, sind Angestellte eines privaten Sicherheitsdienstleisters, die im Auftrag der Bundespolizei die Kontrollen der Fluggäste übernehmen. Die Kontrolle von Mitarbeitern und Waren an der Luftsicherheitsgrenze ist Aufgabe des Flughafenbetreibers.



Bei Rückfragen steht Ihnen das Team der Unternehmenskommunikation (Tel: +49 (0)211 421-50000, E-Mail: mediencenter@dus.com) zur Verfügung.

Medieninformation als PDF-Datei runterladen.

Newsletter