Mobilität am Flughafen Düsseldorf

Mobilität – unterwegs in eine neue Dimension 

In den europäischen Ballungsräumen steht das Verkehrsmanagement vor großen Herausforderungen. Millionen Menschen wollen reisen, auch aus abgelegenen Regionen bequem die pulsierenden Metropolen erreichen und wünschen sich eine zeitschonende, unkomplizierte Fahrt zum Arbeitsplatz. Nach der Corona-Pandemie wächst die Sehnsucht danach, endlich wieder unbeschwert unterwegs zu sein – im eigenen Umfeld ebenso wie auf dem Weg in ferne Länder. Zugleich schärft sich zunehmend das Bewusstsein dafür, dass bisherige Verkehrskonzepte an ihre Grenzen gelangt sind: Wie kann es gelingen, Reisen und Warentransport nachhaltiger aufzustellen, um die Belastung der Umwelt zu verringern? Wie lassen sich herkömmliche und innovative Verkehrsmittel so miteinander verknüpfen, dass echte Alternativen zum aktuellen Status quo entstehen – und moderne Mobilität für alle zugänglich wird, unabhängig vom Wohnort? Als zentraler Knotenpunkt in einer der weltweit größten Metropolregionen hat der Flughafen Düsseldorf den Anspruch, die Erprobung neuer Ideen für die intermodale Vernetzung voranzutreiben. Deshalb untersucht er gemeinsam mit Partnern etwa das Potential von Flugtaxis, Drohnen und Innovationen, die Flug-, Bahn- und Individualverkehr bestmöglich aufeinander abstimmen.
Haltestelle Düsseldorf Fernbahnhof
Bereits heute verfügt DUS – mit ICE-Anschluss, S-Bahn, Busverkehr und SkyTrain – über eine deutschlandweit einzigartige Anbindung.

Zum Airport binnen weniger Minuten

In naher Zukunft sollen Reisende die Möglichkeit haben, per elektrisch betriebenem Flugtaxi an den Airport zu gelangen. Statt in Stoßzeiten stundenlange, ressourcenbelastende Anfahrten und Staus auf sich nehmen zu müssen, erreichen sie ihr Ziel binnen weniger Flugminuten. Passagiere aus ländlichen Gegenden, bislang mangels ICE-Anschluss vielfach aufs Auto angewiesen, profitieren von stressfreien, schnellen Transfers. Wer aus Städten mit eigenem Airport anreist, kann auf Zubringer-Flüge leichter als heute verzichten. Lieferungen und Waren, bislang auf der letzten Meile meist per Lkw transportiert, können vom und zum Flughafen flexibel per Drohne verschickt werden. Unternehmen im Umland gewinnen an Attraktivität für Geschäftspartner wie für Mitarbeitende, weil ihre Standorte näher an die internationalen Verkehrsknotenpunkte heranrücken. Städte und Bürger weit über den Ballungsraum Düsseldorf hinaus erleben Mobilität, die Natur wie Luftqualität schont – und in ihrem Lebensumfeld keine massiven Eingriffe in die Infrastruktur erfordert. Eingebunden in einen Mix aus vielfältigen Verkehrs- und Transportmitteln können Flugtaxis so zur Entlastung und Bereicherung für alle werden.

Treiber für Urban Air Mobility

Mit seinem technischen und operativen Luftverkehrs-Know-how ist der Flughafen Düsseldorf prädestiniert dafür, sich zum Treiber für „Urban Air Mobility“ zu entwickeln. Nach ersten Machbarkeitsstudien plant DUS einen sogenannten Vertiport, der Flugtaxis verschiedener Anbieter in das bisherige Mobilitätsangebot integrieren soll. Geeignete Standorte auf dem Flughafengelände sind identifiziert, Genehmigungsverfahren werden angestoßen, sobald der Rechtsrahmen dafür vorliegt. Schon 2024 sollen die ersten Tests mit Flugtaxis am Airport beginnen. Geben die Aufsichtsbehörden des Luftverkehrs dafür grünes Licht und sind bis dahin ausgereifte Fluggeräte auf dem Markt, ist für 2025 der Einstieg in den kommerziellen Betrieb geplant: Bis zu 30-mal am Tag werden dann, so die Vision für den Vertiport, Flugtaxis am Airport starten und landen. Optimal getaktet, damit Menschen und Waren ohne Wartezeit ins jeweils am besten geeignete Verkehrsmittel wechseln und einfach ihr Ziel erreichen können.
Symbolbild Flugtaxi
Bereits in zwei Jahren landen am Düsseldorfer Airport die ersten Flugtaxis im Testbetrieb.
Als etabliertes Drehkreuz hat der Flughafen die Kraft, diese neue Dimension der Mobilität optimal in seine Infrastruktur zu integrieren. Dank digitaler Vernetzung wird es möglich sein, den Flugtaxi-Verkehr ebenso wie die Ankunftszeiten der Züge, den Verkehrsfluss in den Parkhäusern oder die Taktung des SkyTrains so aufeinander abzustimmen, dass die gesamte Region profitiert. Bereits heute verfügt DUS – mit ICE-Anschluss, S-Bahn, Busverkehr und SkyTrain – über eine deutschlandweit einzigartige Anbindung an die zentralen Ballungsräume Europas, bald noch ergänzt durch eine U-Bahn-Linie, Sharing-Modelle und Park & Ride-Angebote. Das macht ihn zum intermodalen Mobilitätshub der Zukunft – mit Strahlkraft weit über seinen Einzugsbereich hinaus.

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