Nachhaltigkeit am Flughafen Düsseldorf

Nachhaltigkeit – auf dem Weg zur Klimaneutralität

Der Kampf gegen den Klimawandel ist eine gesellschaftliche Aufgabe, die keinen Aufschub duldet. Mobilitäts- und Logistik-Anbieter stehen zu Recht im Fokus, wenn es darum geht, Emissionen zu reduzieren und den Verbrauch von Energie aus fossilen Quellen so weit wie möglich zu senken. Die deutsche Luftverkehrswirtschaft hat sich klar zu ihrer Verantwortung bekannt – und mit einem Masterplan zum Klimaschutz die Route skizziert. Dank Emissionshandel wachsen zwar innerdeutscher und innereuropäischer Luftverkehr schon seit 2012 klimaneutral. Doch der Masterplan will mehr: Die Flotten sollen ökologisch modernisiert, Kerosin aus fossilen Rohstoffen soll durch nachhaltige Kraftstoffe ersetzt und eine wettbewerbsneutrale CO2-Bepreisung eingeführt werden. In Projekten mit der Deutschen Bahn treibt die Branche die Vernetzung der Verkehrsträger voran. Sie investiert in Forschung, die den Ausstoß sämtlicher schädlicher Stoffe im Flugverkehr maßgeblich verringern soll, und senkt schrittweise die CO2-Emissionen im Flughafenbetrieb. 2030 nur noch halb so viel Kohlendioxid in die Atmosphäre abzugeben wie 2010 – das ist das ambitionierte Ziel für den deutschen Luftverkehr.

Sonne, Wind und Wasserkraft

Der Airport Düsseldorf versteht sich als Vorreiter bei dieser nachhaltigen Transformation: Der CO2-Ausstoß im eigenen Betrieb wird hier bereits im kommenden Jahr auf die Hälfte von 2010 sinken. Schon heute deckt DUS seinen Bedarf an Strom, Wärme und Kälte zu großen Teilen selbst. Zwei Blockheizkraftwerke und Photovoltaik-Anlagen sorgen für hocheffiziente Energieerzeugung, die zugleich Kosten spart und die Umwelt schont. Zusätzlich benötigter Strom, bezogen von den Stadtwerken Düsseldorf, stammt seit Beginn des Jahres 2022 ausschließlich aus erneuerbaren Energiequellen wie Sonne, Wind und Wasserkraft. Auch bei der Senkung des Verbrauchs setzt der Flughafen seit vielen Jahren Maßstäbe – mit einem intelligenten System zur Temperatursteuerung, das DUS 2012 als erster Flughafen in Deutschland eingeführt hat. Wie viel Wärme, Kälte oder Frischluft wird in welchen Gebäuden wann benötigt? Welche Quelle am Flughafen ist dabei jeweils am besten geeignet, um möglichst effizient zu wirtschaften, ohne dass Passagiere frieren oder die Luftqualität leidet? Anhand aktueller Betriebsdaten und Wetterprognosen gibt das integrierte Energiemanagementsystem die richtigen Antworten – und wird künftig dank Data Analytics noch vorausschauender und präziser in die Temperatursteuerung eingreifen.
Photovoltaikanlage
Der Airport hat den Klimaschutz fest im Blick. Bis 2035 sollen die CO2-Emissionen auf null gesenkt werden.

Den Systemwechsel mitgestalten

Innovative Technologien wie diese sind der Schlüssel dazu, den Weg zu mehr Nachhaltigkeit erfolgreich zu bewältigen. DUS sieht seine Rolle dabei nicht allein als Anwender, sondern als aktiver Mitgestalter des Markts. Deshalb bringt der Flughafen sich in alle Anstrengungen von Politik und Wirtschaft ein, die den Umstieg auf nachhaltige Kraftstoffe zum Ziel haben. So setzt etwa die neue Entgeltordnung für Airline-Partner klare Anreize für einen Systemwechsel, weg vom herkömmlichen Kerosin hin zu ökologischen Alternativen und zu Flugzeugen, die weniger Lärm emittieren. Der Flughafen geht, wo es möglich ist, mit gutem Beispiel voran: Bis 2030 wird sukzessive die Hälfte, bis 2045 der Fuhrpark auf elektrische Antriebe umgestellt. Zusätzlich untersucht DUS das Potential der Wasserstofftechnologie für klimaschonende Mobilität am Standort. Mit Wasserstoff betriebene Busse und Gepäckfahrzeuge könnten schon in wenigen Jahren zum Alltag am Flughafen werden – genauso wie elektrische Flugtaxis. Das wird Investitionen erfordern, aber auch Räume für neue Wertschöpfung eröffnen.
Elektrofahrzeug an Ladesäule angeschlossen
Bis 2045 stellt der Düsseldorfer Flughafen seinen gesamten Fuhrpark auf elektrische Antriebe um.
Das Ziel ist fest im Blick: 2030 soll der Ausstoß an Kohlenstoffdioxid am Düsseldorfer Airport nur noch rund ein Drittel der Menge von 2010 betragen, schon für 2035 ist ein komplett klimaneutraler Betrieb geplant. 2045 wird die Netto-Null beim CO2 erreicht sein. Selbst die Kompensation eigener Emissionen wäre damit nicht mehr erforderlich. DUS geht diesen Weg mit Innovationskraft und Überzeugung – im Bewusstsein, dass es der bestmögliche für die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens ist.

Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So