Mobilitätsbedürfnis

Durch die angestrebte Änderung unserer Betriebsgenehmigung ist unser Flughafen in Düsseldorf langfristig in der Lage, die Mobilitätsbedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger unseres Landes und der Wirtschaft unserer Region auch in Zukunft sicherzustellen.

Was ist neu? Was bleibt gleich?

Was ist neu?

  • Begrenzte Anzahl maximal koordinierbarer Slots pro Jahr
       
  • Bis zu 60 Flugbewegungen in den Spitzenstunden am Tage

  • Prognostizierte 254.300 Bewegungen im IFR-Verkehr pro Jahr

  • Freiwillige Fortführung des Schallschutzprogramms

  • Acht neue Abstellpositionen für Flugzeuge

  • Verbesserte Reaktionsmöglichkeit der DFS bei Verspätungen

Was bleibt gleich?

  • Planung der Bahnnutzung bezieht sich auf eine Woche

  • Gleichmäßige Verteilung der Slots über das Jahr

  • Einhaltung des Angerlandvergleichs
        
       
  • Strenge Nachtflugregelung

  • An- und Abflugrouten

  • Start- und Landebahnsystem

  • Anzahl Flugsteige

  • Vorrangige Nutzung der Südbahn

  • Kontrolle des Nutzungsvolumens

  • Anzahl der Lärmbetroffenen

  • Anzahl prognostizierter Flugbewegungen pro Jahr bleibt im bereits genehmigten Rahmen

Angerlandvergleich gewahrt

Die Inhalte unseres Antrags sind konform mit dem Angerlandvergleich. Der Vergleich ist weiterhin gültig. Alle dort behandelten Aspekte, wie zum Beispiel die Nutzung der Nordbahn in Spitzenzeiten über Tage und als Ausweichbahn, bleiben von unserem Vorhaben unangetastet.

Nachtflugverkehr nicht ausgeweitet

Nachtflug

Ein besonders wichtiger Punkt für unsere Anwohner ist sicher auch, dass der Nachtflugverkehr nicht ausgeweitet wird. Die strengen Nachtflugregelungen für unseren Düsseldorfer Flughafen werden nicht angetastet und sollen unverändert bestehen bleiben. Die neuen Regelungen wären sogar ein weiterer, wichtiger Baustein, im Rahmen unserer Bemühungen, verspätete Starts und Landungen zu reduzieren.

Vor Fluglärm schützen

Zum jetzigen Zeitpunkt erwarten wir eine Verkehrszunahme in nachfragestarken Zeiten am Tage durch ein erweitertes Angebot von Zeitfenstern für Starts und Landungen. Hierdurch kann sich die Lärmbelastung in diesen nachfragestarken Zeiten erhöhen.

Allerdings wird sich die Zahl der Anwohner, die durch bauliche Schallschutzmaßnahmen vor Fluglärm geschützt werden müssen, voraussichtlich nicht erhöhen. Der Grund dafür: Unser aktuelles Schallschutzprogramm basiert auf unserer jetzigen Genehmigung. Daher sind die Schutzgebiete für die genehmigte, maximale Anzahl an Flugbewegungen in den sechs verkehrsreichsten Monaten von 131.000 Bewegungen gerechnet. Somit wären die bestehenden Schutzgebiete unseres Schallschutzprogramms ausreichend, selbst wenn 262.000 Flugbewegungen pro Jahr in Düsseldorf stattfinden würden. Die mittelfristig prognostizierten 254.300 Flugbewegungen im IFR-Verkehr pro Jahr werden sich aufgrund des mittlerweile lärmärmeren Flugzeugtypenmixes voraussichtlich nicht auf die Größe der Schutzgebiete auswirken.

Im Sinne des Anwohnerschutzes setzen wir unser Schallschutzprogramm, das eigentlich im Juli 2014 ausgelaufen wäre, auf freiwilliger Basis fort. So haben Anwohner, die bisher noch keine Ansprüche auf Bezuschussung baulicher Schallschutzmaßnahmen gegenüber unserem Flughafen geltend gemacht haben, weiterhin die Möglichkeit, entsprechende Anträge zu stellen.

Zum Schutz vor Fluglärm setzt unser Düsseldorfer Flughafen außerdem noch stärker auf lärmabhängige Flughafenentgelte für die Airlines. Seit dem 1. Januar 2014 fließen wie bisher Faktoren in die Gebührenkalkulation ein wie der Lärmpegel eines Flugzeuges oder der Ausstoß von Abgasen und stärker als bisher die Tageszeit von Starts und Landungen. So sind die Lärmzuschläge seitdem differenziert in Lärmzuschläge für die Tageszeit sowie deutlich höhere Beträge für die Nachtrand- und Nachtzeiten, die bis zu sechsmal so hoch sein können.

Infrastruktur

Infrastruktur

Unser Antrag ist nicht mit Vorhaben an anderen deutschen Luftverkehrsstandorten vergleichbar. Es entstehen weder neue Lärm- und Abgasbetroffenheiten, noch sind fundamentale Erweiterungen der bestehenden Infrastruktur geplant. An eine Verlängerung der Start- und Landebahn ist nicht gedacht.

Mit acht zusätzlichen Abstellpositionen soll die Infrastruktur unseres Airports der möglichen Verkehrsentwicklung angepasst werden. Es ist vorgesehen, am Standort der ehemaligen Flughafenverwaltung bis zur Halle 4 insgesamt fünf neue Abstellpositionen einzurichten. Weitere drei Positionen sollen durch die Umgestaltung der Halle 10 (Hubschrauberhalle der Landespolizei) ermöglicht werden.

Durch bauliche Anpassungen zur Optimierung des Rollverkehrs im Bereich des östlichen Flughafengeländes sollen Rollverkehre auf dem Vorfeld entzerrt werden. Gleichzeitig sollen Bestandsflächen im Bereich des General Aviation Terminals saniert werden.

Umweltauswirkungen

Die zu erwartenden Umweltauswirkungen unseres Vorhabens sind Teil einer umfangreichen Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP), die ein Bestandteil des Verfahrens auf Planfeststellung ist.

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