Ziele unseres Vorhabens

Unser Flughafen möchte zukünftig in einigen Tagesstunden nachfrageorientierter und flexibler arbeiten können, um dem vorhandenen und stetig steigenden Mobilitätsbedürfnis der Menschen und der Wirtschaft unserer Region auch langfristig Rechnung tragen zu können.

Wettbewerbsfähigkeit von NRW stärken

Wettbewerbsfähigkeit

Wir arbeiten gemeinsam mit den Fluggesellschaften aus aller Welt kontinuierlich an der Optimierung des vorhandenen Streckennetzes und an der Entwicklung neuer Verbindungen.

NRW braucht die direkte Verbindung mit erfolgreichen und aufstrebenden Wachstumsmärkten weltweit, um als Wirtschaftsstandort langfristig erfolgreich zu sein.

Damit Airlines und Unternehmen weiter auf unser Bundesland setzen und unser Standort auch in Zukunft attraktiv bleibt, hat unser Flughafen den Antrag auf Planfeststellung mit Änderung der Betriebsgenehmigung gestellt.

Nachfrageorientierung

Nachfrageorientierung

Um dem steigenden Mobilitätsbedürfnis der Menschen und der Wirtschaft in NRW Rechnung tragen zu können, möchte unser Flughafen zukünftig nachfrageorientierter arbeiten können.

Die Nachfrage der Fluggesellschaften nach Zeitfenstern (Slots) für Starts oder Landungen in Düsseldorf in verkehrsstarken Zeiten liegt seit Jahren über dem möglichen Angebot. So besteht ein regelmäßiger Nachfrageüberhang nach Slots zwischen fünf und 25 Prozent.

Laut einer Studie der EU-Kommission zählt unser Flughafen in Düsseldorf zu den fünf Flughäfen mit der höchsten Übernachfrage an Slots in Europa. Wir möchten daher den Fluggesellschaften in den verkehrsstarken Spitzenstunden zukünftig mehr Zeitfenster für Starts und Landungen anbieten können.

Flexible Bahnnutzung

Die Deutsche Flugsicherung (DFS) soll zukünftig unsere beiden Start- und Landebahnen ohne die heutige, starre Sperrungsregelung nutzen können. Die in der aktuellen Betriebsgenehmigung vorgegebene Nutzung des Pistensystems ist für den dynamischen Luftverkehr nicht praktikabel. Zukünftig soll die Deutsche Flugsicherung (DFS) mit Unterstützung unseres Flughafens besser auf aktuelle Verkehrslagen reagieren und den Luftverkehr flüssiger abwickeln können.

Anpassung der Infrastruktur

Grafik_Vorfeld

Zur Abwicklung der beantragten Flugbewegungen sollen zudem die folgenden baulichen Maßnahmen unter Beachtung der Anforderungen der European Aviation Safety Agency (EASA) durchgeführt werden:

Maßnahmen im Westen
Am Standort der ehemaligen Flughafenverwaltung bis zur Halle 4 sollen insgesamt fünf neue Abstellpositionen eingerichtet werden. Diese fünf Abstellpositionen werden aus Umweltschutzgründen mit stationären Klimaversorgungen ausgerüstet, so dass die APU-Laufzeiten (APU = Auxiliary Power Unit = Hilfstriebwerk am Heck eines Flugzeugs) auf ein Minimum reduziert werden können. Gleichzeitig sollen die Rollgasse vor dem Werkstattgebäude sowie vor Modul D erweitert und Bestandsflächen im Bereich des General Aviation Terminals und der Flugzeughallen 1, 2 und 3 befestigt werden. Im Bereich der Rollgassen L7 und P4 sind bauliche Anpassungen für den Lückenschluss zur Rollgasse T geplant. Bereits bestehende Abstellpositionen sollen unter Berücksichtigung einer geplanten Verlängerung des Flugsteigs C neu angeordnet werden.

Maßnahmen im Osten
Im östlichen Bereich des bestehenden Vorfelds Ost sollen drei neue Abstellpositionen entstehen. Zuvor soll die Halle 10 (Hubschrauberhalle der Landespolizei) versetzt und die Vorfeldfläche im Bereich der Halle 10 entsprechend verlegt werden. Außerdem sind bauliche Anpassungen zur Optimierung des Rollverkehrs geplant. Dadurch soll eine direkte Durchrollmöglichkeit zur Rollbahn M geschaffen werden.

Grafik zu geplanten Baumaßnahmen im westlichen Vorfeldbereich

Grafik zu geplanten Baumaßnahmen im östlichen Vorfeldbereich

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