Mülltonnen

Abfallmanagement

Als Abfallerzeuger ist die Flughafengesellschaft nach dem Kreislaufwirtschaftsgesetz in der derzeit gültigen Fassung vom 24.02.2012 verpflichtet, Abfälle zu vermeiden. Sofern dies nicht möglich ist, muss eine Verwertung der Abfälle geprüft und durchgeführt werden, bevor diese beseitigt werden. Da der Flughafen als Abfallerzeuger bis zum Ende der ordnungsgemäßen Entsorgung für den Verbleib der Abfälle verantwortlich ist, werden die Entsorgungsanlagen vor Ort regelmäßige kontrolliert.

Ein Schwerpunkt des Abfallmanagements ist die kontinuierliche Prüfung von Möglichkeiten zur weiteren Abfallreduzierung und/oder zur Erhöhung der Verwertungsquote. Hierzu zählt auch die Durchführung von Schulungen, um das Bewusstsein hinsichtlich der Abfallwirtschaft bei den Mitarbeitern des Flughafens zu fördern.


Abfalltrennung

Jährlich fallen am Flughafen Düsseldorf rund 70 verschiedene Abfallarten an. Dazu zählen die Abfälle, wie z.B. Papier oder Verpackungsmaterial, aber auch ölhaltige Betriebsmittel, Batterien, Farben und Lacke. Die gesamten Abfallströme werden in Form von jährlichen Abfallbilanzen überwacht, erfasst und der zuständigen Überwachungsbehörde auf Wunsch übergeben.

In der Airportverwaltung und im Terminal werden 4-fach Trennsysteme eingesetzt. An verschiedenen, zentralen Punkten auf dem Flughafengelände werden die getrennten Abfallfraktionen  in Containern oder großen Müllpressen gesammelt. Alle anderen Abfälle, wie etwa Kleinmengen an Bremsflüssigkeiten, alte Farben, Altreifen oder Metallschrott aus den Werkstätten, können zentral am Wertstoffhof der Flughafen Düsseldorf GmbH abgegeben werden. Bei der Flugzeuginnenreinigung sammeln und trennen die Reinigungskräfte Papier und Restmüll. Essensreste werden über die jeweiligen Cateringgesellschaften entsorgt.

Altlasten- und Bodenmanagement

Um die Altlastensituation vor dem Hintergrund der Entwicklungs- und Nutzungsgeschichte des Flughafens bewerten zu können, wurden Luftbilder, topografische Karten und Akten ausgewertet, Begehungen durchgeführt und Zeitzeugen befragt. So konnte ein Altlastenplan erstellt werden, der Aufschluss über belastete Geländebereiche und die Art der jeweiligen Belastung gibt.

Bei allen Bauvorhaben, die mit einem Eingriff in den Untergrund verbunden sind, werden  Voruntersuchungen durchgeführt, bei denen Bodenproben entnommen und nach festgelegten chemischen Parametern analysiert werden. Die Untersuchungsergebnisse zeigen das genaue Schadstoffpotential des beprobten Geländebereichs sowie der Aushubmassen und helfen bei der Planung der Entsorgungswege.

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