ACC, Düsseldorf Airport, CO2 Reduzierung

Klimaschutz am Düsseldorfer Airport

Der Düsseldorfer Flughafen hat den Klimaschutz fest im Blick. Dies bestätigte im Januar 2018 das internationale Zertifizierungsprogramm „Airport-Carbon-Accreditation (ACA)“, das den Airport wiederholt für sein ökologisches Engagement auszeichnete. So erreichte der Flughafen bereits zum zweiten Mal die dritte Zertifizierungsstufe („Optimisation“) des Klimaschutzprogramms, bei der erneut die gesamten Emissionen betrachtet wurden, die am Standort entstehen.

„Klimaschutz ist eine gemeinsame Verantwortung unserer Zeit. Dieser Verantwortung kommen wir seit vielen Jahren nach und freuen uns, dass sich unsere konsequenten Klimaschutzaktivitäten auszahlen. Die Verkleinerung unseres CO2-Fußabdrucks steht für uns als Flughafen besonders im Fokus, da das Grundbedürfnis nach Mobilität nun einmal Energie verbraucht. Auch in Zukunft ist es uns ein wichtiges Anliegen, die Einwirkungen des Flughafenbetriebs auf die Umwelt so gering wie möglich zu halten“, sagt Thomas Schnalke, Sprecher der Flughafengeschäftsführung.

Was ist „Airport Carbon Accreditation“?

ACA, Airport Carbon Accreditation, Düsseldorf Airport

„Airport-Carbon-Accreditation (ACA)“ ist ein unabhängiges, speziell für Flughäfen entwickeltes Zertifizierungsverfahren zur Erfassung und Reduzierung von Treibhausgasemissionen. Nach der Erstellung des sogenannten CO2-Fußabrucks, der Auskunft über den CO2-Ausstoß gibt, werden Reduktionsziele festgelegt und nachgehalten. Das vom Dachverband der europäischen Verkehrsflughäfen „ACI Europe“ im Jahr 2009 initiierte Zertifizierungsprogramm wird jährlich wiederholt und teilt sich in vier aufeinander aufbauende Stufen auf: „Mapping“, „Reduction“, „Optimisation“ und „Neutrality“.

In der dritten Stufe werden erstmalig auch Emissionen berücksichtigt, die am Standort durch Dritte entstehen, auf die das Unternehmen jedoch keinen direkten Einfluss ausüben kann. Der Düsseldorfer Flughafen wird seit 2011 regelmäßig zertifiziert und hat zur Zeit die dritte Stufe ("Optimisation") erreicht.

Alles zu "Airport Carbon Accreditation" (englisch)

Zusätzliche klimafreundliche Maßnahmen sind bereits in Planung

Sein bisheriges CO2-Minderungsziel für das Jahr 2020 hat der Airports aufgrund umfangreicher Maßnahmen schon vorzeitig erreicht. Nun hat der Flughafen sein Klimaschutzziel noch einmal deutlich höher gesteckt: Bis zum Jahr 2030 soll der relative CO2-Ausstoß pro Verkehrseinheit (internationale Berechnungsgröße für einen Passagier mit Gepäck oder 100 Kilogramm Frachtgut) auf 1,3 Kilogramm CO2 sinken. Dies bedeutet eine Reduzierung um 54 Prozent gegenüber dem Basiszeitraum 2010- 2012.

Zusätzlich wird erstmalig auch ein absolutes Reduktionsziel auf 38.500 Tonnen Kohlendioxid (Scope 1 und Scope 2) bis zum Jahr 2030 festgelegt. Gegenwärtig beträgt die CO2-Emissionsmenge im Scope 1 und Scope 2 47.107 Tonnen.

Zur erfolgreichen Klimapolitik des Airports haben u.a. folgende Maßnahmen beigetragen: Betrieb von Solarablagen, einer Absorptionskälteanlage und zweier Blockheizkraftwerke. Einsatz alternativer Fahrantriebe beim Fahrzeugpooling. 15 Elektroautos und 19 Hybrid-Autos sind bereits jetzt Teil des Fuhrparks. Hinzu kommt der verstärkte Einsatz von LED-Beleuchtung und die Optimierung der Raumluftanlagen des Terminals. Die nachhaltige Heizungssteuerung mittels Wettervorhersage wird derzeit weiter ausgebaut.

Unabhängig von der diesjährigen Zertifizierung sind zukünftige, klimafreundliche Maßnahmen bereits in Planung. So wird der Flughafen an das zentrale Fernwärmenetz der Stadtwerke Düsseldorf angeschlossen und kann dadurch zukünftig das Terminal und weitere Gebäude umwelt- und klimafreundlich beheizen. Geplant ist der Anschluss an das Fernwärmenetz bis Ende 2019. Diese Entwicklung fließt auch in die Entwicklung zukünftiger, neuer CO2-Einsparziele ein.

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