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Gesundheitstipps für Ihre Reise

Aktuelle Informationen zu COVID-19 (Coronavirus)

Seit Dezember 2019 ist ausgehend von der Stadt Wuhan in China eine Lungenerkrankung aufgetreten. Der Ausbruch wird durch ein neuartiges Coronavirus (Corona Virus Disease 2019 oder Covid-19) verursacht, das genetisch eng mit dem SARS-Virus verwandt ist. Viele Eigenschaften des Virus sind noch unbekannt, zum Beispiel wie leicht es übertragen wird, wie schwer die Krankheiten verlaufen, in welchem Tier es vorkommt und was die genaue Quelle des Ausbruchs war. Das neue Coronavirus ist von Mensch zu Mensch übertragbar.

Wichtige Tipps für Ihre Reise

Damit Sie von Ihrer Reise positive Eindrücke und schöne Erinnerungen mitnehmen, darf die Gesundheit nicht auf der Strecke bleiben. Informieren Sie sich daher zuerst, ob und welche gesundheitlichen Risiken am Reiseziel bestehen. Während in Europa meistens die üblichen Impfungen ausreichen, ist für Fernreisen oft ein erweiterter Schutz notwendig. Zudem werden abfliegende Passagiere dringend gebeten, sich vor Reiseantritt mit ihrer jeweiligen Airline in Verbindung zu setzen und fluglinienspezifische Regelungen zu erfragen. Folgende Punkte sollten Sie vor Reiseantritt bzw. während einer Reise beachten:

  • Informieren Sie sich vorab über die Situation an Ihrem Reiseziel und beim Arzt
  • Ggf. Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung abschließen
  • Stellen Sie eine Reiseapotheke zusammen
  • Für ausreichend Kreditkartenabdeckung sorgen, für mögliche medizinische Kosten
  • Achten Sie auf allgemeingültige Hygiene (z.B. Hände waschen, in den Ärmel niesen)
  • Trinken Sie kein Leitungswasser und vermeiden Sie rohe Nahrungsmittel
  • Achten Sie nach Ihrer Rückkehr auf ungewöhnliche Symptome
Nach Ihrer Rückkehr sollten Sie in den ersten Wochen auf unerklärliche Symptome achten, wie zum Beispiel Durchfall/Verstopfung, Abgeschlagenheit, (Wechsel-)Fieber oder Hautveränderungen. Konsultieren Sie in solchen Fällen bitte sofort einen Arzt (zunächst telefonisch, um Ansteckungen zu vermeiden), insbesondere wenn Sie ohnehin in Risikoregionen unterwegs waren.

Erweiterte Handgepäckbestimmungen zum Schutz vor Infektionen

Zur Verringerung des Infektionsrisikos und zum Schutz der Mitarbeiter wird auf Grund einer Weisung der Bundespolizei derzeit nur maximal EIN Handgepäckstück pro Passagier an den Luftsicherheitskontrollen akzeptiert. Die Regelung gilt auch z.B. für Handtaschen oder kleine Rucksäcke, wenn gleichzeitig ein Handgepäckkoffer oder -tasche mitgeführt wird. Es besteht jedoch die Möglichkeit, das kleinere Gepäckstück im größeren zu verstauen.

Einreiseverbot für Non-EU-Bürger

Auf Anordnung des deutschen Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat, besteht seit dem 17. März 2020 ein voraussichtlich 30-tägiges Einreiseverbot für Non-EU-Bürger. Deutsche Staatsangehörige sind von dieser Regelung nicht betroffen. Staatsangehörigen von EU-Staaten sowie deren Familienangehörige und Staatsangehörigen aus Großbritannien, Island, Liechtenstein, Norwegen und der Schweiz sowie deren Familienangehörigen wird die Einreise zum Zwecke der Durchreise in den Heimatstaat gestattet.

Die vorübergehenden Grenzkontrollen zur weiteren Eindämmung der Infektionsgefahren durch das Coronavirus betreffen auch den innereuropäischen Luftverkehr. Die Binnengrenzkontrollen erfolgen bei in Deutschland ankommenden Flügen aus Italien, Spanien, Österreich, Frankreich, Luxemburg, Dänemark und der Schweiz.

Informationen zu Reisebeschränkungen und vorübergehenden Grenzkontrollen


Einreise in die USA

Die Ausbreitung der Atemwegserkrankung COVID-19 führt insbesondere in den USA zu verstärkten Einreisekontrollen, Gesundheitsprüfungen und Einreisesperren.

Seit dem 13. März 2020 gilt ein Einreiseverbot für Personen, die sich innerhalb eines Zeitraums von 14 Tagen vor der Einreise in die USA in Deutschland oder einem anderen Schengenstaat aufgehalten haben. Ausgenommen vom Verbot der Einreise sind

  • US-Staatsbürger,
  • Personen mit ständigem legalen Aufenthalt in den USA („Greencard“-Inhaber),
  • nahe Verwandte von US-Staatsbürgern oder Personen mit ständigem legalen Aufenthalt in den USA (Ehegatte, Elternteil, Kind oder Geschwister unter 21 Jahren),
  • Diplomaten oder Mitarbeiter internationaler Organisationen.
Es existieren weitere einzelfallbezogene Ausnahmen, die zum Teil wenig konkret sind. Die Dauer der Einreisebeschränkung ist derzeit auf 30 Tage begrenzt.

Weite Informationen auf der Homepage des Auswärtigen Amtes

Was für Symptome können auftreten?

Derzeit gehen Mediziner davon aus, dass die Inkubationszeit bis zu 14 Tage betragen kann. Wie bei anderen respiratorischen Erregern, kann eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus zu Symptomen wie Husten, Schnupfen, Halskratzen und Fieber führen, einige Betroffene leiden auch an Durchfall. Bei einigen der Betroffenen scheint das Virus mit einem schwereren Verlauf einherzugehen und zu Atemproblemen und Lungenentzündung zu führen. Todesfälle traten bisher vor allem bei Betroffenen auf, die älter waren und/oder zuvor an chronischen Grunderkrankungen litten.

Wie kann ich mich vor einer Infektion schützen?

Die üblichen Hygieneempfehlungen beim Vorliegen von infektiösen Atemwegserkrankungen, wie z.B. Grippe können auch vor einer Infektion mit dem Coronavirus schützen. Grundsätzlich gilt:

  • Abstand halten und engen Kontakt mit Personen, die an einer Atemwegsinfektion erkrankt sind, meiden
  • Häufiges Händewaschen
  • Verzichten Sie im Zweifel aufs Händeschütteln
  • Beim Niesen und Husten Mund und Nase mit der Armbeuge abdecken
  • Einwegtaschentücher nach Gebrauch entsorgen
  • Fassen Sie möglichst wenige Flächen im öffentlichen Raum an

Was unternimmt der Flughafen Düsseldorf?

Der Flughafen Düsseldorf steht in engem Kontakt mit den zuständigen Gesundheitsbehörden der Landeshauptstadt Düsseldorf. Ihnen obliegt letztlich die Einschätzung einer Gefährdungslage. Das Gleiche gilt für das Anberaumen möglicher Schutzmaßnahmen. Bei möglichen Verdachtsfällen gibt es einen bereits bei anderen Epidemien bewährte Verfahrensweise.

Sie haben Fragen?
Das nordrhein-westfälische Gesundheitsministerium hat eine Coronavirus-Hotline unter der Nummer (0211) 855 47 74 geschaltet.

Alle wichtigen Informationen finden Sie auch kompakt zusammengefasst HIER.

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