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Flugrouten

An- und Abflugrouten 

Der Wind ist entscheidend

Grundsätzlich starten und landen Flugzeuge gegen den Wind. Das verbessert den Auftrieb und damit die Stabilität des Fluges. Da der Wind in unserer Region hauptsächlich aus westlichen Richtungen kommt, starten und landen etwa 70% bis 80% aller Flugzeuge in Richtung Westen. Die meisten Starts finden damit über Düsseldorf-Lohausen und der Großteil der Landungen über Ratingen-Tiefenbroich statt.

Die Planung von Flugrouten sowie die Lenkung und Überwachung des Flugverkehrs im deutschen Luftraum liegt ausschließlich in der Verantwortung der DFS Deutsche Flugsicherung GmbH (DFS). Die Festlegung der Routen erfolgt durch das Bundesamt für Flugsicherung (BAF).

Wenn Sie nähere Infos zum Luftverkehr über Ihrem Wohngebiet oder zum Thema Routenplanung benötigen, können Sie sich direkt an die DFS wenden.

Webseite der DFS

Routen

Die Starts in Richtung Westen teilen sich wie folgt auf die in der Grafik dargestellten Abflugrouten auf. Die Routen für startende Flugzeuge wurden von der DFS Deutsche Flugsicherung GmbH (DFS) dabei so definiert, dass sie weitgehend über weniger dicht besiedelte Gebiete führen. (Die angegebenen Werte dienen der Orientierung und können je nach Verkehrs- oder Wettersituation variieren):

  • 47% der westlichen Starts gehen nach Süden in Richtung Kaarst und im weiteren Verlauf in Richtung Neuss-Holzheim.
  • 27% der westlichen Starts gehen nach Norden in Richtung Meerbusch-Lank-Latum und mittig über den Bereich zwischen Duisburg-Serm -Mündelheim.
  • 24% der westlichen Starts gehen zunächst in Richtung Kaarst und im weiteren Verlauf nach Nordwesten ab in Richtung Tönisvorst.
  • 2% der westlichen Starts gehen nach Nordwesten in Richtung Meerbusch-Strümp.

Bei Ostwind starten die Flugzeuge in Richtung Ratingen. Diese Wetterlage liegt in 20% bis 30% eines Jahres vor. Die östlichen Starts gehen zunächst geradeaus, bis sie sich auf Höhe des zwischen Ratingen-Breitscheid und -Hösel gelegenen Bereiches wie folgt verzweigen (Die angegebenen Werte dienen der Orientierung und können je nach Verkehrs- oder Wettersituation variieren):

  • 51% der östlichen Starts gehen nach Norden in Richtung Mülheim a.d.R. und Essen.
  • 49% der östlichen Starts gehen nach Osten in Richtung Heiligenhaus und Velbert.
  • Etwa 0,1% der östlichen Starts gehen nach Westen in Richtung Mülheim-Saarn.
Landeanflüge, in der Grafik durch rote Linien dargestellt, finden in Düsseldorf in gerader Verlängerung der Start- und Landebahnen statt. Das Instrumentenlandesystem (ILS) führt die Piloten anfliegender Maschinen auch bei schlechtem Wetter sicher zur Landebahn.

Wenn ein Flugzeug dem Leitstrahl des Instrumentenlandesystems folgt, sieht der Pilot auf dem Navigations-Sichtgerät im Cockpit, ob er sich korrekt auf dem Gleitweg befindet. Der Sinkwinkel beträgt an fast allen großen Verkehrsflughäfen drei Grad. Sobald das Flugzeug dem Leitstrahl folgt, spricht man vom Endanflug. Die Flugzeuge sinken mit der für den jeweiligen Flugzeugtyp vorgeschriebenen Geschwindigkeit auf einer Linie, die exakt der verlängerten Landebahnmittellinie entspricht, dem Aufsetzpunkt entgegen.

Es gibt auch Flugzeuge, die den Düsseldorfer Flughafen bei guten Sichtverhältnissen nach Sichtflugregeln seitlich anfliegen können. Dabei handelt es sich in der Regel um Propellerflugzeuge mit einem maximalen Startgewicht bis zu 5,7 Tonnen.

Kontakt

Blick vom Tower

Deutsche Flugsicherung GmbH


Tower Niederlassung Düsseldorf
Terminal Ring 10
40474 Düsseldorf

Telefon:
0211 / 4154-0

 

 


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