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Umweltauswirkungen

Fluglärm

Wie laut ist es in der Umgebung?

Wir führen in benachbarten Städten und Stadtteilen, die im Bereich der An- und Abflugrouten liegen, permanente Fluglärmmessungen durch.

Unsere Fluglärmmessanlage besteht aus 13 fest installierten Messstationen. Die Standorte der Messstationen haben wir in Absprache mit den umliegenden Kommunen festgelegt. Wir stellen die Ergebnisse der Lärmmessungen regelmäßig online zur Verfügung und der Fluglärmkommission vor, in der unter anderem die Kommunen Düsseldorf, Duisburg, Essen, Heiligenhaus, Kaarst, Krefeld, Meerbusch, Moers, Mülheim an der Ruhr, Neuss, Ratingen, Tönisvorst und Willich vertreten sind.

Die Kommission berät unsere Genehmigungsbehörde, das Verkehrsministerium des Landes NRW, sowie das Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung und die Deutsche Flugsicherung GmbH (DFS) über Maßnahmen zum Schutz gegen Fluglärm und gegen Luftverunreinigungen durch Luftfahrzeuge.

Aktuelle Messstellen-Statistiken

Mehr Flugbewegung, weniger Fluglärm

In den letzten zwanzig Jahren ist die Zahl der Flugbewegungen (Starts und Landungen) an unserem Flughafen in Düsseldorf zwar immer weiter gestiegen, doch die Lärmbelastung hat im Verlauf der letzten Jahrzehnte deutlich abgenommen bzw. ist in den letzten Jahren gleich geblieben. Die Erklärung dafür liegt in der technischen Entwicklung der Flugzeugtriebwerke und im verstärkten Einsatz von lärmarmem Fluggerät. Durch eine entsprechende Strukturierung der Start- und Landeentgelte machen wir uns dafür stark, dass die Luftverkehrsgesellschaften moderne, lärmarme Flugzeuge an unserem Airport einsetzen.

Standorte der stationären Fluglärmmessstellen

Wie laut ist das überhaupt?

Ein normales Gespräch erzeugt im Abstand von einem Meter einen Schalldruckpegel von ca. 60 dB(A) (Dezibel), Flüstern ca. 30 dB(A). Fährt ein Pkw im Abstand von sieben Metern an Ihnen vorbei, sind etwa 80 dB(A) zu messen.

Dezibel (dB(A)) ist die Maßeinheit für den Schalldruckpegel. Ein Dezibel entspricht ungefähr der kleinsten wahrnehmbaren Änderung der Lautstärke, die ein Mensch empfinden kann. Schalldruckpegel werden international als A-Pegel angegeben - dB(A). Diesem A-Pegel liegt eine Frequenzbewertung zugrunde, die an die Empfindlichkeit des menschlichen Gehörs bei unterschiedlichen Frequenzen angelehnt ist.

Die Maßeinheit dB(A) beschreibt einen logarithmischen Wert. Ein Anstieg des Schalldruckpegels um 10 dB(A) bedeutet eine Verdoppelung der wahrgenommenen Lautstärke.

Verdoppelt man die Geräuschquelle, ist die Lärmbelastung jedoch nicht auch gleich doppelt so hoch: Fahren an Ihrem Haus zwei Autos mit einem Schalldruckpegel von jeweils 80 dB(A) vorbei anstelle von einem, führt das zu einer Erhöhung des Schalldruckpegels um drei dB auf 83 dB(A), nicht um weitere 80 dB.

Bei der Beurteilung von Lärm werden verschiedene Komponenten im sogenannten äquivalenten Dauerschallpegel (Leq) zusammengefasst. Er berücksichtigt sowohl Stärke als auch Dauer und Häufigkeit der Schallimmissionen. Beim Leq wird der über eine bestimmte Zeit an einem bestimmten Ort gemessene Lärm auf ein vergleichbares Dauergeräusch umgerechnet. Der Leq wird in dB(A) ausgedrückt und ist ein weltweit anerkanntes Maß. Auch bei den im Gesetz zum Schutz gegen Fluglärm festgelegten Werten für den Tagschutz handelt es sich um äquivalente Dauerschallpegel. Zusätzlich wird für den Nachtschutz ein Maximalpegelkriterium herangezogen, was den höchsten Pegel der jeweiligen Nachtflüge berücksichtigt. Beim Fluglärm wird der Leq üblicherweise für die sechs verkehrsreichsten Monate eines Jahres angegeben. Dies sind in Düsseldorf in der Regel die Monate Mai bis Oktober.

Kontakte

Veronika Bappert

Leiterin Nachbarschaftsdialog, Umwelt und Nachhaltigkeit

Sebastian Dittmann

Nachbarschaftsdialog, Umwelt und Nachhaltigkeit / Fluglärmmessung

Karthika Jeyanthan

Nachbarschaftsdialog, Umwelt und Nachhaltigkeit / Fluglärmmessung

Rüdiger Schupp

Nachbarschaftsdialog, Umwelt und Nachhaltigkeit /  Fluglärmmessung / Lärmbeschwerden
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