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Umweltauswirkungen

Luftqualität am Flughafen

Luftqualität am Flughafen und der Region

Flughäfen und der damit verbundene Flugverkehr sind unbestritten auch Quellen von Luftschadstoffen. Die Luftqualität in unserer Region hängt jedoch vom gesamten Schadstoffausstoß von Flugzeugen, Kraftfahrzeugen oder regionalen Feuerungen ab.

Vom Flugverkehr werden die gleichen Abgaskomponenten ausgestoßen, wie sie bei jeder Verbrennung von Mineralölprodukten entstehen. Das heißt, bei Kfz-Abgasen handelt es sich um die gleichen Abgaskomponenten wie bei Ölfeuerungen oder wie beim Flugverkehr.

Dadurch ist der Beitrag des Flughafens an der allgemeinen Luftqualität alleine durch Messungen nicht abgrenzbar. Erst anhand von Ausbreitungsberechnungen lässt sich nachvollziehen, welchen Einfluss der Luftverkehr auf die Luftqualität in der Umgebung hat. Die Triebwerksabgase werden durch die Austrittshöhe, den Austrittsimpuls und den thermischen Auftrieb aufgrund der hohen Abgastemperatur großräumig verteilt und verdünnt und tragen dadurch nicht maßgeblich zur bodennahen Luftbelastung in der Umgebung des Flughafens bei. Mit zunehmenden Abstand verringert sich ihr Einfluss. Die Luftbelastung in der Umgebung des Flughafens ist nicht höher als in anderen Stadtrandbereichen.
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    Bericht "Flughafeninduzierte Luftqualität"

    Emissions- und Immissionsbericht

    Unser aktueller Bericht „Flughafeninduzierte Emissionen und Immissionen“ zeigt, welche Spurengaskonzentrationen in der Umgebung des Flughafens verursacht werden.

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    Triebwerksemissionen

    Triebwerksemissionen

    Bei der Verbrennung von Treibstoffen wie Kerosin im Flugverkehr oder Diesel und Benzin im Straßenverkehr entstehen Stickoxide (NO, NO2), Kohlenmonoxid (CO), Kohlenwasserstoffe (HC), Schwefeldioxid (SO2) und Partikelemissionen. Die Kohlendioxidemissionen (CO2) sind zum Treibstoffverbrauch direkt proportional. Pro 1 kg verbranntem Kerosin werden 3,15 kg Kohlendioxid ausgestoßen.Die Grafik zeigt die Zusammensetzung der Flugzeugabgase

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Flugzeugemissionen am Flughafen Düsseldorf

Im Jahr 2020 wurden die Abgasemissionen für 74.883 Flugbewegungen für den Landing- und Take-off Zyklus (LTO-Zyklus) berechnet. Insgesamt wurden ausgestoßen:

  • 19 t Kohlenwasserstoffe (HC)
  • 335 t Stickoxide (NOx)
  • 202 t Kohlenmonoxid (CO)

Landing- and Take-off-Zyklus (LTO-Zyklus)

Die Emissionen des Luftverkehrs werden auf internationaler Ebene grundsätzlich in den LTO-Zyklus und in den Reiseflug geteilt. Der LTO-Zyklus wurde von der ICAO (International Civil Aviation Organization = internationale Luftfahrtorganisation) festgelegt. Er beinhaltet die vier Betriebsphasen Approach, Idle, Take-off und Climb out. Mit diesem Flugzyklus werden die Emissionen bis in 915 m Höhe abgedeckt. Je nach Steigflugverhalten sind die Flugzeuge beim Start dann schon etwa acht Kilometer vom Flughafen entfernt. Bei der Landung beträgt die Entfernung bis zu 17 Kilometer. Da dieser standardisierte Zyklus hauptsächlich auf Erhebungen großer amerikanischer Verkehrsflughäfen basiert, ist die Idle-Zeit von 26 Minuten für europäische Flughäfen weit überschätzt. Am Flughafen Düsseldorf beträgt sie etwa 17 Minuten.

Pro LTO-Zyklus wurden 2020 durchschnittlich

0,51 kg Kohlenwasserstoffe (HC)
8,9 kg Stickoxide (NOx)
5,4 kg Kohlenmonoxid
emittiert.

Kontakte

Angelika Klein

Nachbarschaftsdialog, Umwelt und Nachhaltigkeit /  Leiterin Luftqualität

Michael van Eyll

Nachbarschaftsdialog, Umwelt und Nachhaltigkeit /  Umwelttechniker
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